ZEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 50 | 5% | 1,84 € |
| 100 | 10% | 1,75 € |
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Das offene Rillenkugellager 6004 -C3 von ZEN bietet mit 20 mm Bohrung und vergrößerter C3-Lagerluft Spielraum für thermische Ausdehnungen.
Mit dem Rillenkugellager 6004 -C3 erhalten Sie ein einreihiges Radialkugellager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. Das offene Bauteil von ZEN besitzt die Hauptabmessungen 20 mm Innen-, 42 mm Außendurchmesser sowie eine Breite von 12 mm. Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig führt es die Wälzkörper gleichmäßig in der Laufbahn. Die offene Konstruktion erlaubt eine direkte Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl aus dem umliegenden Gehäusesystem.
Sie nutzen dieses Wälzlager vorwiegend in geschlossenen Getrieben oder Motorengehäusen, in denen das Schmiermittel bereits vorhanden ist. Da das Lager keine integrierten Dichtscheiben besitzt, minimiert es die Reibung und lässt sich bei Umgebungstemperaturen von -30 bis +150 Grad betreiben. Typische Anwendungsfelder liegen in elektrischen Antrieben und Maschinenwellen, die vorrangig Radialkräfte und moderate Axialkräfte in beiden Richtungen aufnehmen müssen.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahn kompensiert Maßänderungen, wenn Wellen sich unter Betriebswärme ausdehnen oder feste Presssitze den Innenring weiten. In Verbindung mit der Standard-Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 unterstützt diese Ausführung einen leichten Lauf, ohne dass das Lager unter Temperatureinfluss verspannt.
Das Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 20 mm, einen Außendurchmesser von 42 mm und eine Breite von 12 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und verzichtet auf Nuten oder Flansche. Diese Abmessungen entsprechen der genormten metrischen Baureihe 6004.
Der Zusatz C3 kennzeichnet eine vergrößerte radiale Lagerluft über dem Standardniveau. Das bedeutet, dass die Wälzkörper vor dem Einbau mehr radiales Spiel im Lager aufweisen. Dadurch gleicht die Lagerung thermische Längenausdehnungen von Welle oder Gehäuse aus und verhindert ein Klemmen bei engen Einpassungen.
Als offene Variante verzichtet das Bauteil auf Dicht- oder Deckscheiben. Diese Konstruktion verursacht kein zusätzliches Reibungsmoment an schleifenden Dichtlippen. Sie eignet sich für Einbauorte, an denen externe Dichtungen wie Wellendichtringe den Schutz übernehmen oder ein Ölbad die kontinuierliche Schmierung der Laufbahnen unterstützt.
Der verbaute Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und führt sie präzise durch die Laufbahn. Durch das geringe Eigengewicht des gestanzten Blechs bleiben die rotierenden Massen gering. Zudem erweist sich der Käfigwerkstoff als formstabil im gesamten zugelassenen Temperaturbereich bis +150 Grad.
Der zulässige Einsatzbereich erstreckt sich von -30 bis +150 Grad. Der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 bleibt in diesem Temperaturfenster maßbeständig. Achten Sie bei der Auslegung darauf, dass auch das verwendete externe Schmiermittel für die jeweiligen Betriebstemperaturen freigegeben ist.
Diese Kennzeichnung steht für die Standard-Toleranzklasse im Maschinenbau, auch als Normaltoleranz bekannt. Sie definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten des Innen- und Außenrings. Für die meisten Industrieanwendungen und allgemeinen Konstruktionen genügt diese Genauigkeit vollkommen.
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