FAG
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Das Rillenkugellager 6309 -C-2HRS (-2RSR) von FAG kombiniert die Maße 45x100x25 mm mit beidseitiger Schleifdichtung und erhöhter P6-Genauigkeit für anspruchsvolle Wellenlagerungen.
Das Rillenkugellager 6309 -C-2HRS (-2RSR) von FAG ist ein einreihiges Radialkugellager aus Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer 45-mm-Bohrung, 100 mm Außendurchmesser und 25 mm Baubreite. Ausgestattet mit einem formstabilen Stahlblechkäfig und normaler Radiallagerluft eignet sich diese Ausführung für rotierende Wellen in industriellen Antrieben. Die Konstruktion ohne Ringnut oder Flansch am Außenring ermöglicht einen bündigen Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen bei standardisierten Montageabläufen.
Das Rillenkugellager 6309 -C-2HRS (-2RSR) nimmt primär radiale Kräfte auf und stützt durch seine Laufrillen zugleich axiale Belastungen in beiden Richtungen ab. Die werkseitige Schleifdichtung hält das Schmiermittel im Inneren, während Schmutzpartikel und Feuchtigkeit von den Laufbahnen ferngehalten werden. Diese Kombination reduziert den Wartungsaufwand in partikelbelasteten Betriebsumgebungen.
Die Fertigung nach Toleranzklasse P6 (vergleichbar mit ABEC 3) bietet engere Maß- und Lauftoleranzen als der Normalstandard, was einen vibrationsarmen Rundlauf bei höheren Drehzahlen unterstützt. Die beidseitig berührenden 2HRS-Lippendichtungen dichten den Innenraum wirksam ab, erzeugen jedoch durch den Reibkontakt etwas mehr Reibung als berührungslose Deckscheiben. Für den Einsatz gilt ein zulässiger Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad Celsius.
Dieses Radialkugellager besitzt einen Innendurchmesser von 45 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm und eine Breite von 25 mm. Diese genormten Hauptabmessungen erleichtern den direkten Austausch bei bestehenden Konstruktionen und Instandsetzungen.
Beide Kürzel kennzeichnen beidseitig angebrachte, schleifende Dichtlippen aus Elastomer mit stützender Blecharmierung. Sie tragen dazu bei, das Austreten von Schmierstoff zu verhindern und schützen die Wälzkörper vor eindringenden Schmutzpartikeln sowie Feuchtigkeit.
Die Klasse P6, im internationalen Sprachgebrauch auch als ABEC 3 bezeichnet, weist geringere Rundlauf- und Maßabweichungen als die Standardtoleranz auf. Dadurch läuft die gelagerte Welle gleichmäßiger, was Geräuschentwicklung und Lagerschwingungen bei anspruchsvollen Antrieben reduziert.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +100 Grad Celsius. Diese Spanne wird maßgeblich durch den Werkstoff der schleifenden Dichtlippen bestimmt, weshalb dieser Grenzwert im Dauerbetrieb eingehalten werden sollte.
Normale Lagerluft beschreibt das herstellungsbedingte Radialspiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im Neuzustand. Sie eignet sich für übliche Wellen- und Gehäusepassungen, bei denen keine extremen Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten.
Ringe und Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), der Formstabilität und Druckfestigkeit im Abrollkontakt bietet. Zur Kugelabstandshaltung dient ein robuster Stahlblechkäfig, der für typische Industrieanwendungen ausgelegt ist.
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