SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 4,28 € | 81,37 € |
| 30 | 8,57 € | 77,08 € |
Das Rillenkugellager 212 NR von SKF bietet mit 60 mm Bohrung und integriertem Sprengring eine formschlüssige axiale Gehäusesicherung.
Das einreihige Rillenkugellager 212 NR ist ein offenes Radialkugellager mit den Abmessungen 60x110x22 mm. Es besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und führt die Wälzkörper in einem Stahlblechkäfig. Durch die Ausführung mit Einfüllnuten nimmt das Lager mehr Wälzkörper auf, während die Ringnut samt Sprengring am Außenring die axiale Fixierung im Gehäuse vereinfacht. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1).
Konstruktionen mit Bedarf an radialer Tragfähigkeit nutzen die Bauart mit Einfüllnuten, da sie durch die größere Anzahl an Kugeln hohe Radialkräfte aufnimmt. Der am Außenring angebrachte Sprengring ermöglicht eine direkte axiale Arretierung in einer Gehäusenut. Dadurch entfallen aufwendige Gehäuseschultern oder zusätzliche Sicherungsringe. Der Einsatz erfolgt bevorzugt in Lagerungsanordnungen, bei denen der axiale Einbauraum begrenzt ist und eine externe Schmierung bereitsteht.
Die Kombination aus Sprengring und offener Bauart verlangt eine saubere Einbauumgebung. Da das Lager keine integrierten Dichtungen besitzt, gelangt Schmieröl oder Schmierfett ungehindert an die Laufbahnen, benötigt jedoch einen externen Dichtschutz gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Die Ausführung besitzt eine normale Radiallagerluft und arbeitet in einem Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad. Bei der Montage rastet der Sprengring in die dafür vorgesehene Nut der Gehäusebohrung ein.
Das Nachsetzzeichen NR kennzeichnet eine Ringnut im Außenring zusammen mit dem passenden Sprengring. Dieser Ring dient der axialen Festlegung des Lagers in der Gehäusebohrung. Dadurch können Konstrukteure auf zusätzliche Bauteile wie Gehäuseschultern oder Sicherungsringe verzichten, was Bauraum in axialer Richtung einspart.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 60 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm und eine Breite von 22 mm auf. Diese Maße entsprechen der metrischen Maßreihe. Das Bauteil verfügt zudem über eine normale Radiallagerluft und wird in der Standard-Toleranzklasse P0/PN gefertigt.
Einfüllnuten an den Borden von Innen- und Außenring erlauben das Einbringen einer größeren Anzahl an Wälzkörpern als bei Lagern ohne Nut. Dadurch steigt die radiale Belastbarkeit des Wälzlagers. Allerdings mindern Einfüllnuten die axiale Tragfähigkeit, weshalb diese Bauform vorrangig für reine oder überwiegende Radiallasten vorgesehen ist.
Nein, es handelt sich um ein offenes Lager ohne integrierte Schleif- oder Deckscheiben. Schmiermittel wie Öl oder Fett können ungehindert zirkulieren, Schmutzpartikel dürfen jedoch nicht eindringen. Für den ordnungsgemäßen Betrieb ist daher eine externe Abdichtung des Lagergehäuses durch Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen erforderlich.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Gefertigt aus 100Cr6-Wälzlagerstahl und ausgerüstet mit einem formstabilen Stahlblechkäfig, behält es in diesem thermischen Fenster seine Formstabilität. Die tatsächliche Temperaturgrenze hängt im Betrieb zusätzlich vom verwendeten Schmierstoff ab.
Im Inneren des Lagers kommt ein Stahlblechkäfig zum Einsatz. Dieser hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand und sorgt für eine präzise Führung bei geringem Eigengewicht. Stahlblechkäfige eignen sich für Standardanwendungen mit Schmieröl sowie Schmierfett und sind unempfindlich gegenüber den meisten Industrieschmierstoffen.
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