SKF
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Das einreihige Rillenkugellager 6014 -2RS1 von SKF bietet beidseitigen Schutz gegen Schmutz und eignet sich für Wellen mit 70 mm Durchmesser.
Das Rillenkugellager 6014 -2RS1 von SKF ist ein vielseitiges Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 mit den Abmessungen 70 x 110 x 20 mm. Als einreihiges Lager in der SKF Explorer-Ausführung nimmt es primär radiale Kräfte sowie axiale Lasten in beiden Richtungen auf. Die beidseitig schleifenden Dichtungen schützen den Innenraum vor Staub, Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit. Dank der werksseitigen Fettfüllung und des stabilen Stahlblechkäfigs läuft die Einheit geräuscharm im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad.
Instandhalter und Konstrukteure nutzen diese Bauform vorrangig in industriellen Antrieben und rotierenden Baugruppen. Überall dort, wo Wellen mit 70 mm Durchmesser präzise geführt werden müssen und axiale Kräfte neben hohen Radiallasten auftreten, leistet das Lager seinen Beitrag. Die beidseitige 2RS1-Dichtung prädestiniert das Modell für Umgebungen mit Staubaufkommen oder Feuchtigkeitseinfluss. Weil der Schmierstoff im Lager verbleibt, entfallen Nachschmierzyklen bei normalen Betriebsbedingungen.
Die Kennzeichnung 2RS1 steht für zwei berührende Dichtelemente, die direkt am Innenring anliegen und das Eindringen feiner Partikel erschweren. Gegenüber offenen Lagern entsteht durch den Schleifkontakt ein geringer Reibungswiderstand, dafür bleibt das Schmierfett im Wälzkörperraum gebunden. Zudem entspricht dieses Modell der Toleranzklasse P6 beziehungsweise ABEC 3, was engere Fertigungstoleranzen bei Laufgenauigkeit und Abmessungen bedeutet. In Verbindung mit normaler Radiallagerluft unterstützt dies einen vibrationsarmen Rundlauf.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 70 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm sowie eine Breite von 20 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Diese standardisierten Dimensionen ermöglichen einen direkten Einbau in entsprechenden Gehäusen und auf passenden Wellen.
Das Kürzel 2RS1 beschreibt eine beidseitig angebrachte schleifende Dichtung. Die Dichtlippen liegen am Innenring an und halten Schmutz sowie Feuchtigkeit vom Lagerinneren fern. Gleichzeitig wirken sie dem Austreten des Schmierfetts entgegen, wodurch ein Nachschmieren im Regelfall entfällt.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Sowohl der Dichtungswerkstoff als auch der verwendete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig sind auf dieses thermische Fenster abgestimmt. Bei Anwendungen innerhalb dieser Grenzen behalten Schmierstoff und Dichtelemente ihre mechanischen Eigenschaften.
Die Toleranzklasse P6, vergleichbar mit ABEC 3, definiert eine höhere Genauigkeit als die Standardtoleranz Normal (P0). Sie zeichnet sich durch geringere Abweichungen bei Maß-, Form- und Laufgenauigkeit aus. Konstruktionen mit erhöhtem Anspruch an die Rundlaufpräzision profitieren von diesem feiner tolerierten Lagersitz.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das herkömmliche radiale Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Sie eignet sich für gewöhnliche Passungsverhältnisse und moderate Betriebstemperaturen, bei denen keine unübliche thermische Ausdehnung der Ringe zu erwarten ist.
Sowohl Innen- und Außenring als auch die Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser durchgehärtete Chromstahl weist eine hohe Festigkeit sowie Verschleißbeständigkeit auf. Er bildet die Basis für industrielle Anwendungen unter wirkenden Radialkräften.
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