NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,73 € | 13,81 € |
| 25 | 1,45 € | 13,09 € |
| 50 | 2,18 € | 12,36 € |
Das Rillenkugellager 6210 -2RS2-C3 von NKE Steyr kombiniert 50 mm Bohrung mit beidseitiger Schleifdichtung und vergrößerter C3-Radiallagerluft für anspruchsvolle Betriebsumgebungen.
Mit dem Rillenkugellager 6210 -2RS2-C3 erhalten Sie ein einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit den Hauptabmessungen 50 x 90 x 20 mm. NKE Steyr fertigt diese Ausführung mit einem stabilen Stahlblechkäfig in der Toleranzklasse P0 (ABEC 1). Das Bauteil nimmt vorrangig radiale Kräfte sowie axiale Lasten in beiden Richtungen auf. Die werksseitige Dichtung schützt das Lagerinnere und unterstützt einen ruhigen Lauf.
Dieses Wälzlager kommt in Industrieanwendungen mit 50-mm-Wellen zum Einsatz, bei denen kombinierte Radial- und Axiallasten auftreten. Der geschlossene Aufbau schirmt das Innere gegen Staub, Schmutz sowie Feuchtigkeit ab. Wellenlagerungen mit variierenden Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad Celsius profitieren von dieser Bauform, da thermische Ausdehnungen der Komponenten das Klemmen der Wälzkörper verhindern helfen. Für drehende Wellen mit erhöhten Temperaturschwankungen bietet die Ausführung eine solide mechanische Basis.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Sobald sich Welle und Lagerringe im laufenden Betrieb erwärmen oder feste Lagersitze den Innenring dehnen, bleibt internes Spiel für einen freien Lauf erhalten. Ergänzend schirmt die beidseitig schleifende Dichtung das Innere gegen Partikel ab und hält Schmierstoff im Wälzraum, was den Wartungsbedarf verringern kann.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 90 mm sowie eine Breite von 20 mm. Diese zylindrische Standardbauform eignet sich für zylindrische Wellensitze mit 50 mm Durchmesser ohne zusätzliche Flansche oder Ringnuten am Außenring.
Die Bezeichnung 2RS2 steht für beidseitig angebrachte, schleifende Dichtscheiben. Diese Dichtlippen liegen am Innenring an und schützen die Laufbahnen vor festen Schmutzpartikeln sowie Feuchtigkeit. Gleichzeitig unterstützt die Dichtung den Rückhalt des Schmierstoffs im Lagerinnenraum.
Eine vergrößerte Lagerluft C3 gleicht Maßänderungen aus, die durch feste Passungen auf Welle und Gehäuse oder durch Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring entstehen. Ohne diese Reserve könnte sich das Betriebsspiel unzulässig verengen, was zu erhöhter Reibung, schnellerer Erwärmung und erhöhtem Verschleiß der Wälzkörper führen würde.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl als auch der Stahlblechkäfig und die Dichtungswerkstoffe sind für diesen Einsatzbereich ausgelegt. Ein Betrieb oberhalb von +120 Grad kann die Dichtwirkung beeinträchtigen und die Gebrauchsdauer des Schmierstoffs verkürzen.
Die Außen- und Innenringe sowie die Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), der hohe Formstabilität und Druckfestigkeit bietet. Zur Führung und Beabstandung der Wälzkörper dient ein Käfig aus Stahlblech, der unempfindlich gegenüber mechanischen Schwingungen ist.
Als einreihiges Radialkugellager nimmt die Konstruktion in erster Linie radiale Belastungen auf. Durch die tiefen Laufrillen in beiden Ringen kann das Lager zusätzlich Axialkräfte in beiden Richtungen übertragen. Reine Axialbelastungen oder starke Fluchtungsfehler sollten jedoch vermieden werden, um die Laufgenauigkeit der Toleranzklasse P0 zu wahren.
NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
office@nke.at, https://industry.fersa.com/de/imprint