SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 5 | 21,23 € | 191,08 € |
Das Rillenkugellager 61824 von SKF bietet mit 120 mm Bohrung und schmalem Querschnitt eine platzsparende Lösung für präzise Wellenlagerungen.
Das Rillenkugellager 61824 von SKF ist ein einreihiges Wälzlager der schmal bauenden Baureihe 618. Bei einem Außendurchmesser von 150 mm und einer Breite von lediglich 16 mm ermöglicht dieses Bauteil kompakte Konstruktionen auf Wellen mit 120 mm Durchmesser. Das offene Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 verfügt über einen Stahlblechkäfig und nimmt radiale sowie moderate axiale Kräfte auf. Durch die offene Bauform eignet es sich für den Einbau in geschmierten Gehäusen.
Konstrukteure setzen diese Ausführung ein, wenn bei großem Wellendurchmesser nur geringer radialer Bauraum vorhanden ist. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Industrieantrieben, Getriebegehäusen oder Vorrichtungen mit zentraler Schmierstoffversorgung. Da das Lager beidseitig offen ausgeführt ist, kann Schmierstoff ungehindert zirkulieren. Das Bauteil ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt und läuft dank des geführten Stahlblechkäfigs auch bei wechselnden Belastungen ruhig.
Bei diesem offenen Lager erfolgt der Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit über die umgebende Gehäusekonstruktion. Die Bauart erlaubt eine flexible Wahl des Schmiermediums passend zur jeweiligen Anwendung. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0 (Normaltoleranz bzw. ABEC 1) in Verbindung mit der normalen Radiallagerluft ist darauf ausgelegt, dass das Lager auf standardisierten Lagersitzen montiert werden kann. Vor dem Einbau sollten die zylindrischen Lagersitze auf Welle und Gehäuse auf Maßhaltigkeit geprüft werden.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 120 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm und eine Breite von 16 mm. Durch die geringe Querschnittshöhe von lediglich 15 mm im Radialschnitt gehört dieses Modell zur Baureihe der Dünnringlager. Diese Abmessungen erlauben gewichtssparende Konstruktionen bei gleichzeitig steifer Führung von Hohlwellen oder Spindeln.
Ein offenes Rillenkugellager besitzt keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Schmieröl oder Schmierfett gelangt direkt an die Laufbahnen und die Wälzkörper. Diese Bauart erfordert eine externe Abdichtung des Gehäuses gegen Schmutz und Flüssigkeiten. Sie bietet den Vorteil, dass Schmiermittel im Betrieb zirkulieren oder bedarfsgerecht nachgeführt werden können.
Die Toleranzklasse P0 (auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet) definiert die Maß-, Form- und Laufgenauigkeit nach Wälzlagernormen. Sie stellt den regulären Standard für den allgemeinen Maschinenbau dar. Lager dieser Klasse bieten einen verlässlichen Rundlauf und lassen sich auf standardisierten Wellen- und Gehäusesitzen montieren.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das definierte radiale Spiel zwischen den Kugeln und den Laufringen im unverbauten Zustand. Nach dem Aufpressen auf die Welle verringert sich dieses Spiel durch die Passungsdehnung auf das gewünschte Betriebsspiel. Dies trägt zu einer gleichmäßigen Lastverteilung und einem reibungsarmen Lauf unter regulären Betriebsbedingungen bei.
Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Bei Einsätzen nahe den Temperaturgrenzen ist darauf zu achten, dass das verwendete Schmiermittel die erforderliche Viskosität und thermische Beständigkeit aufweist, um den Schmierfilm im Betrieb aufrechtzuerhalten.
Sowohl der Außen- und Innenring als auch die Wälzkörper bestehen aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Chromstahl zeichnet sich durch hohe Druckfestigkeit und Verschleißbeständigkeit unter zyklischer Wälzbeanspruchung aus. Für den gleichmäßigen Abstand der Wälzkörper sorgt ein stabiler Käfig aus gepresstem Stahlblech.
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