SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 4,24 € | 80,43 € |
| 30 | 8,47 € | 76,20 € |
Das Rillenkugellager 61916 von SKF bietet kompakte Abmessungen von 80x110x16 mm für platzsparende Konstruktionen bei radialer Tragfähigkeit.
Das Rillenkugellager 61916 gehört zur besonders schmal bauenden Baureihe der Dünnringlager und eignet sich für Anwendungen mit begrenztem radialem Bauraum. Dieses einreihige Radialkugellager von SKF besteht aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und nimmt vorrangig Radialkräfte sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Durch den Stahlblechkäfig und die Fertigung in der Normtoleranz P0 beziehungsweise ABEC 1 arbeitet das Wälzlager vibrationsarm in industriellen Konstruktionen und Getrieben.
Konstrukteure nutzen das Lager bevorzugt in Aggregaten, bei denen große Wellendurchmesser auf engem Raum gelagert werden müssen. Typische Einsatzgebiete umfassen rotierende Wellen, Getriebekonstruktionen sowie Baugruppen mit schmalem Bauraum. Da dieses Modell als offenes Lager ausgeführt ist, eignet es sich vor allem für geschlossene Gehäuse mit bestehender Ölschmierung oder definierter Fettversorgung. Im Betrieb ist das Lager für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt.
Die ungehinderte Zufuhr von Schmierstoff stellt den größten Vorzug der offenen Bauform dar. Weil keine berührenden Dichtscheiben Reibung erzeugen, läuft das Lager leichtgängig und erwärmt sich bei hohen Drehzahlen weniger stark. Voraussetzung für den ordnungsgemäßen Betrieb ist jedoch ein sauberer Lagersitz, der das Eindringen von Schmutzpartikeln verhindert. Die normale Radiallagerluft sorgt im eingebauten Zustand für den passenden Betriebsspielraum bei Standard-Passungen und ausgeglichenen thermischen Verhältnissen.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 80 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm sowie eine Breite von 16 mm. Durch diesen schmalen Querschnitt eignet sich die Baureihe 619 speziell für Einbausituationen, in denen groß dimensionierte Wellen in engen Gehäusen geführt werden müssen.
Offene Wälzlager besitzen weder Deck- noch Dichtscheiben, wodurch das Schmiermittel des umgebenden Systems ungehindert an die Wälzkörper gelangt. Zudem entfällt die Reibung schleifender Dichtlippen, was die Wärmeentwicklung reduziert und höhere Drehzahlen in geschlossenen, extern abgedichteten Gehäusen begünstigt.
Die normale Radiallagerluft definiert das standardmäßige radiale Spiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen vor dem Einbau. Sie ist auf übliche Wellen- und Gehäusepassungen ausgelegt, sodass im laufenden Betrieb bei normalen Betriebstemperaturen ein reibungsarmer Lauf ohne unzulässige Verspannung unterstützt wird.
Der zulässige Temperaturbereich für das Modell liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität und Festigkeit, vorausgesetzt das verwendete Schmiermittel ist für diese Temperaturen freigegeben.
Gefertigt wird das Bauteil nach den Standardtoleranzen P0 beziehungsweise ABEC 1. Diese Genauigkeitsklasse reicht für die überwiegende Mehrheit industrieller Anwendungen im Maschinen- und Anlagenbau vollkommen aus und unterstützt maßhaltige Lagersitze sowie ruhige Laufeigenschaften zu wirtschaftlichen Bedingungen.
Da offene Lager konstruktionsbedingt keine integrierte Schmierfettfüllung aufweisen, muss die Schmierstoffversorgung über die umgebende Konstruktion erfolgen. Dies geschieht in der Regel über ein Ölbad, eine Umlaufschmierung oder eine gezielte Fettbefettung bei der Montage. Eine regelmäßige Nachschmierung erhält den Schmierfilm.
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