SKF
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| 50 | 0,52 € | 4,61 € |
| 150 | 0,77 € | 4,36 € |
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Das Rillenkugellager 623 -2Z von SKF bietet mit 3 mm Bohrung und beidseitigen Deckscheiben berührungsarmen Schutz für kompakte Wellenlagerungen.
Das Rillenkugellager 623 -2Z ist ein einreihiges Miniatur-Wälzlager von SKF für Wellendurchmesser von 3 mm. Mit einem Außendurchmesser von 10 mm sowie einer Breite von 4 mm nimmt das Bauteil vorwiegend radiale Belastungen auf, führt aber auch geringe axiale Kräfte in beiden Richtungen. Außenring, Innenring und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Die Fertigung in der Norm-Toleranzklasse P0 (ABEC 1) definiert die geforderte Maßhaltigkeit im gewerblichen Maschinen- und Gerätebau.
Konstruktionen mit stark begrenztem Bauraum stellen das typische Einsatzfeld für das Rillenkugellager 623 -2Z dar. Typische Anwendungsfälle finden sich bei der Führung kleiner Wellen und Achsen, bei denen Schmutzpartikel von den Laufbahnen ferngehalten werden sollen. Die Ausführung mit berührungslosen Deckscheiben eignet sich für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius unter normalen industriellen Umgebungsbedingungen.
Das Nachsetzzeichen -2Z kennzeichnet beidseitig angebrachte Deckscheiben aus Stahlblech. Im Gegensatz zu schleifenden Gummidichtungen berühren diese Spaltdichtungen den Innenring nicht. Dadurch bleibt der Reibungswiderstand gering, was höhere Drehzahlen ohne zusätzliche Erwärmung ermöglicht. Die Abdeckungen halten groben Staub und Fremdkörper aus dem Lagerinneren fern. In Kombination mit der normalen Radiallagerluft und dem geführten Stahlblechkäfig ist das Lager für Anwendungen ausgelegt, bei denen standardmäßige Passungen ohne übermäßige Wärmeausdehnung vorliegen.
Das Lager besitzt eine Innenbohrung von 3 mm, einen Außendurchmesser von 10 mm sowie eine Breite von 4 mm. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Nut ausgeführt. Diese kompakten Abmessungen machen das Bauteil zur passenden Wahl für feinmechanische Achsen und kleine Gerätedurchmesser.
Das Kennzeichen -2Z steht für beidseitig eingepresste Deckscheiben aus Stahlblech. Diese Bauform wirkt als berührungsfreie Spaltdichtung gegen das Eindringen größerer Schmutzpartikel. Da kein direkter Schleifkontakt am Innenring anliegt, bleibt die Reibung minimal, was hohe Drehzahlen und einen ruhigen Lauf begünstigt.
Normale Radiallagerluft, oft auch als Toleranzklasse CN bezeichnet, bietet ein definiertes inneres Betriebsspiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen. Sie ist für den überwiegenden Teil aller Standardanwendungen ausgelegt, bei denen herkömmliche Passungen auf Welle und Gehäuse verwendet werden und keine extremen Temperaturunterschiede auftreten.
Ringe und Wälzkörper bestehen aus dem bewährten Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser durchgehärtete Werkstoff weist eine hohe Druckfestigkeit und Formstabilität auf. Für die gleichmäßige Führung der Kugeln sorgt ein robuster Stahlblechkäfig, der das Lager bei wechselnden Beanspruchungen zusammenhält.
Die Materialkombination aus Wälzlagerstahl, Stahlblechkäfig und Blechdeckscheiben deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ab. Dieser Bereich reicht für die meisten Industrieanwendungen und Kleinantriebe aus, sofern die Umgebungstemperatur die thermischen Grenzen nicht überschreitet.
Die Einstufung nach Toleranzklasse P0 (äquivalent zu ABEC 1 nach amerikanischer Norm) definiert die zulässigen Maß- und Formabweichungen für Standard-Industrielager. Sie dient der Einhaltung vorgegebener Passgenauigkeiten für normale Wellen- und Gehäusesitze, wie sie in Serien- und Reparaturanwendungen üblich sind.
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