6018 /C4 Rillenkugellager von SKF
6018 /C4 Rillenkugellager von SKF

SKF

Rillenkugellager SKF 6018 /C4

Technische Daten
 
Innendurchmesser
90 mm
Außendurchmesser
140 mm
Breite
24 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
stark erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Maßgenauigkeit P6, Laufgenauigkeit PN
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
ohne Flansch/Nut
Material der Wälzkörper
Standard-Wälzlagerstahl
Temperaturbereich
-20 bis +150 °C
Version
Explorer
Gewicht
1,137 kg
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Rillenkugellager SKF 6018 /C4
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Rillenkugellager SKF 6018 /C4

Das Rillenkugellager 6018 /C4 von SKF bietet mit 90 mm Bohrung und stark vergrößerter C4-Radiallagerluft zuverlässige Laufeigenschaften bei starker Wärmeausdehnung.

Das einreihige Rillenkugellager 6018 /C4 von SKF ist als offenes Wälzlager für kombinierte radiale und axiale Belastungen konstruiert. Mit den Hauptabmessungen 90 mm Bohrung, 140 mm Außendurchmesser sowie 24 mm Breite eignet sich die Ausführung der Explorer-Leistungsklasse für industrielle Antriebssysteme. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 führt ein stabiler Stahlblechkäfig die Wälzkörper gleichmäßig in den tiefen Laufrillen. Das offene Bauteil deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab und lässt sich gezielt über das umgebende Gehäuse schmieren.

Wofür eignet sich das Rillenkugellager 6018 /C4 in industriellen Anlagen?

Konstruktionen mit deutlichen Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse stellen das primäre Einsatzgebiet für dieses Wälzlager dar. Die stark erhöhte Radiallagerluft C4 gleicht größere thermische Materialausdehnungen im Betrieb aus, wodurch mechanischen Verspannungen im Lagerinneren entgegengewirkt wird. Typische Einsatzbereiche sind Wellenlagerungen mit hoher Wärmeeinbringung sowie Lagerstellen mit externem Schmierkreislauf.

Da der Außenring ohne Flansch und Ringnut ausgeführt ist, fügt sich die zylindrische Außenkontur passgenau in Standard-Lagergehäuse ein.

Warum ist die vergrößerte Lagerluft C4 beim Rillenkugellager 6018 entscheidend?

Die Radiallagerluftklasse C4 liegt über dem normalen Betriebsspiel und übertrifft auch die gängige C3-Stufe. Diese zusätzliche Radialluft ist erforderlich, wenn feste Presspassungen auf Welle und Gehäuse das Lagerspiel nach dem Einbau verringern oder im Dauerbetrieb merkliche Temperaturgefälle entstehen. So bleibt der reibungsarme Lauf der Kugeln auch unter thermischer Belastung erhalten.

Planen Sie bei der Auslegung zudem die Schmierung ein: Weil keine integrierten Dichtscheiben verbaut sind, benötigt die Lagerstelle eine wirksame Gehäuseabdichtung gegen Schmutz sowie regelmäßige Schmierstoffzufuhr.

Welche Maße zeichnen das Rillenkugellager 6018 /C4 aus?

Dieses einreihige Rillenkugellager weist einen Innendurchmesser von 90 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm und eine Breite von 24 mm auf. Der Außenring besitzt eine zylindrische Mantelfläche ohne Bund oder Ringnut. Dank dieser genormten Dimensionen lässt sich das Bauteil unkompliziert in entsprechende Gehäusebohrungen und auf passenden Wellensitzen montieren.

Was bedeutet die Kennzeichnung C4 bei diesem Lager?

Das Nachsetzzeichen C4 kennzeichnet eine stark vergrößerte radiale Lagerluft, die über dem Niveau der Standardlagerluft und der Stufe C3 liegt. Dieses interne Radialspiel wirkt einem Klemmen der Wälzkörper entgegen, wenn feste Einbaupassungen den Innenring aufweiten oder erhebliche Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten.

Welche Eigenschaften bringt die offene Bauform ohne Dichtung mit sich?

Ohne integrierte Dichtscheiben läuft das Lager reibungsarm und erreicht hohe Grenzdrehzahlen, da keine Schleifdichtungen Wärme erzeugen. Allerdings erfordert die offene Konstruktion eine saubere Einbauumgebung sowie externe Gehäusedichtungen. Zudem führen Sie das Schmiermittel bei Bedarf über die Konstruktion gezielt zu.

Für welchen Temperaturbereich ist das Rillenkugellager 6018 /C4 ausgelegt?

Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Die Formstabilität des verwendeten Wälzlagerstahls 100Cr6 und des Stahlblechkäfigs bleibt innerhalb dieses Rahmens erhalten. In Verbindung mit der vergrößerten C4-Lagerluft eignet sich das Lager vor allem für Einsatzbereiche mit erhöhter Wärmebelastung.

Welche Bedeutung haben die Toleranzklassen P6 und PN bei diesem Wälzlager?

Die Einstufung P6 für die Maßgenauigkeit bedeutet engere Fertigungstoleranzen bezüglich Bohrung, Außendurchmesser und Breite im Vergleich zur Normalausführung. Die Laufgenauigkeit entspricht der Toleranzklasse PN. Diese Kombination erleichtert präzise Passungssitze auf der Welle und unterstützt einen ruhigen Rundlauf im industriellen Betrieb.

Was zeichnet die Explorer-Version von SKF aus?

Die Explorer-Ausführung basiert auf einer verfeinerten inneren Geometrie, homogenem Wälzlagerstahl und optimierten Oberflächen der Laufbahnen. Diese Fertigungsmerkmale tragen dazu bei, Reibung sowie Verschleiß im laufenden Betrieb zu senken. Das Bauteil erfüllt damit hohe Anforderungen an die Zuverlässigkeit im industriellen Dauerbetrieb.

SKF Group
Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
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