SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5,55 € | 105,36 € |
| 20 | 11,10 € | 99,81 € |
Das Rillenkugellager 6024 von SKF bietet mit den Maßen 120x180x28 mm definierte Tragfähigkeit für vorwiegend radiale Belastungen im industriellen Dauereinsatz.
Das Rillenkugellager 6024 ist ein einreihiges Radialkugellager in offener Ausführung mit 120 mm Bohrung, 180 mm Außendurchmesser und 28 mm Breite. Als SKF Explorer-Ausführung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 nimmt die Konstruktion hohe Radialkräfte sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in den Laufrillen. Das Wälzlager eignet sich für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad und deckt vielseitige industrielle Antriebsanordnungen ab.
Dieses Wälzlager kommt bevorzugt in industriellen Antriebs- und Wellensystemen zum Einsatz, bei denen saubere Umgebungsbedingungen oder externe Gehäusedichtungen vorliegen. Da das Lager offen ausgeführt ist, lässt es sich flexibel mit anwendungsspezifischem Schmierfett oder über einen bestehenden Ölkreislauf schmieren. Konstrukteure nutzen die kompakte Querschnittshöhe bei 120 mm Wellendurchmesser, um tragfähige Wellenlagerungen bei minimalem Bauraumbedarf umzusetzen. Der Stahlblechkäfig sorgt für geringe Reibungsverluste bei normalen und höheren Drehzahlen.
Die Toleranzklasse kombiniert eine erhöhte Maßgenauigkeit nach P6 mit normaler Laufgenauigkeit PN. Das erleichtert die präzise Passungsauslegung auf der Welle und im Lagergehäuse. Da das Rillenkugellager 6024 keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben besitzt, müssen externe Dichtelemente das Bauteil vor Verunreinigungen und Feuchtigkeit schützen. Die normale Radiallagerluft eignet sich für gängige Betriebstemperaturen und standardmäßige Passungsverhältnisse. Vor dem Einbau sind die Schmierstoffversorgung sowie die zulässige Betriebstemperatur zwischen -20 und +120 Grad zu prüfen.
Dieses Wälzlager besitzt eine Innenbohrung von 120 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm und eine Breite von 28 mm. Durch diese Maße eignet sich die Baureihe 60 für Wellen mit großem Durchmesser bei vergleichsweise schmalem Querschnitt, was eine platzsparende Konstruktion im Maschinengehäuse unterstützt.
Da keine Dicht- oder Deckscheiben integriert sind, wird das Lager direkt im Gehäuse geschmiert. Je nach Einsatzfall lässt sich Schmierfett oder Schmieröl einsetzen. In geschlossenen Baugruppen bindet sich das Bauteil direkt an den vorhandenen Ölkreislauf an, während externe Abdichtungen vor Staub und Schmutzeintrag schützen müssen.
Bei dieser Ausführung verfügt das Wälzlager über eine erhöhte Maßgenauigkeit nach P6 und eine Standard-Laufgenauigkeit PN. Maßgenauigkeit P6 bedeutet engere Fertigungstoleranzen bei Bohrung und Außendurchmesser gegenüber Normalausführungen. Das verbessert den definierten Sitz auf der Welle sowie im Gehäuse und unterstützt einen gleichmäßigen Rundlauf.
Das Lager lässt sich in einem Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad betreiben. Sowohl der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig sind für diesen Arbeitsbereich dimensioniert. Bei der Auswahl des Schmierstoffs ist darauf zu achten, dass dieser für die spezifische Einsatztemperatur des Systems freigegeben ist.
Die normale Lagerluft stellt das herstellerseitige Standardspiel zwischen Innenring, Außenring und Kugeln im unmontierten Zustand dar. Sie reicht für Anwendungen mit üblichen Passungen und moderater Erwärmung im Betrieb aus. Erst bei starken Temperaturunterschieden oder sehr festen Presssitzen empfiehlt sich stattdessen eine entsprechend vergrößerte Lagerluft.
Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, der eine hohe Verschleißfestigkeit und Ermüdungsbeständigkeit aufweist. Der integrierte Käfig ist aus gepresstem Stahlblech gefertigt. Diese Materialkombination bietet eine solide mechanische Festigkeit für den kontinuierlichen industriellen Dauereinsatz.
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