SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Rillenkugellager 6326 /C3VL2071 von SKF bietet mit 130x280x58 mm und integrierter Stromisolierung Schutz vor schädlichem Stromdurchgang.
Das einreihige Rillenkugellager 6326 /C3VL2071 von SKF nimmt radiale sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, kommt dieses offene Wälzlager vor allem dort zum Einsatz, wo elektrische Spannungen auftreten können. Durch den Verzicht auf integrierte Dichtscheiben eignet sich die Konstruktion für den Betrieb in öl- oder fettgeschmierten Systemen, bei denen das Schmiermittel von außen zugeführt wird.
Dieses stromisolierte Wälzlager eignet sich speziell für Anwendungen in Elektromotoren, Generatoren und frequenzumrichtergesteuerten Antrieben mit Wellendurchmessern von 130 mm. Wenn parasitäre Ströme über die Welle abfließen, drohen typische Schäden wie Riffelbildung in den Laufbahnen oder Schmierstoffzersetzung. Die Beschichtung am Innenring unterbricht diesen Stromkreis gezielt. Konstruktionen mit hohen Radialkräften und mäßigen Axialbelastungen profitieren von dieser Schutzfunktion bei Drehzahlen im Bereich der Normaltoleranzklasse P0.
Die Kennzeichnung VL2071 steht für eine isolierende Schicht auf der Außenfläche des Innenrings, die elektrischen Durchschlägen bis 3000 Volt standhält. In Kombination mit der leicht erhöhten Radiallagerluft C3 gleicht das Lager betriebsbedingte Wärmeausdehnungen der Welle aus. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig zwischen den Rillen. Da keine Dichtungen Reibung erzeugen, läuft das Bauteil im zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad mit geringem Drehmomentwiderstand.
Ein einreihiges Wälzlager mit stromisolierender Beschichtung auf dem Innenring. Die Ausführung schützt vor Spannungsdurchschlägen bis 3000 Volt. Gefertigt aus Wälzlagerstahl 100Cr6, verfügt das Lager über einen Stahlblechkäfig, die Toleranzklasse P0 und eine vergrößerte Radiallagerluft C3 bei offener Bauweise ohne Dichtungen.
Das Bauteil besitzt eine Innenbohrung von 130 mm, einen Außendurchmesser von 280 mm sowie eine Breite von 58 mm. Der zylindrische Außenring kommt ohne Nut oder Flansch aus. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in Gehäuse und auf Wellen mit entsprechenden Passsitzen.
Die Herstellerbezeichnung VL2071 weist auf eine elektrisch isolierende Beschichtung der Innenring-Zylinderfläche hin. Diese Barriere verhindert, dass elektrische Ströme über die Wälzkörper zur Welle fließen. Durch diese Eigenschaft lassen sich funkenerosive Krater sowie Riffelmuster auf den Laufbahnen in elektrischen Großantrieben vermeiden.
Die Lagerluftklasse C3 bedeutet ein größeres radiales Betriebsspiel als bei der Normalausführung. Bei großen Wellenlagern erwärmt sich der Innenring im laufenden Betrieb oft stärker als der Außenring. Die C3-Lagerluft trägt dazu bei, dass sich das Lager bei Erwärmung nicht verspannt und leichtgängig abrollt.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen zwischen -20 Grad und +120 Grad ausgelegt. Dieser Einsatzbereich basiert auf der thermischen Beständigkeit des Wälzlagerstahls sowie des Stahlblechkäfigs. Da keine temperaturempfindlichen Elastomerdichtungen integriert sind, richtet sich die tatsächliche Einsatzgrenze primär nach dem extern gewählten Schmierstoff.
Da es sich um eine offene Ausführung ohne Dichtscheiben handelt, ist werkseitig kein Schmierfett eingefüllt. Die Schmierung erfolgt über das umgebende Gehäusesystem, etwa durch ein Ölbad, eine Umlaufschmierung oder manuell eingebrachtes Wälzlagerfett. Eine saubere Gehäuseabdichtung verhindert dabei das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit.
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