SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Rillenkugellager 6304 -2Z/VA201 von SKF bietet mit 20x52x15 mm Abmessungen zuverlässigen Lauf bei Betriebstemperaturen von -40 bis +250 Grad Celsius.
Das einreihige Rillenkugellager 6304 -2Z/VA201 von SKF ist für thermisch anspruchsvolle Betriebsumgebungen konzipiert. Die Ausführung kombiniert manganphosphatierte Ringe und Wälzkörper mit einem robusten Stahlblechkäfig. Beidseitige Blechabdeckungen halten grobe Schmutzpartikel fern und halten das enthaltene Sonderfett im Lagerraum. Durch seine standardisierten Hauptabmessungen von 20 mm Bohrung, 52 mm Außendurchmesser und 15 mm Breite integriert sich das Wälzlager in bestehende Gehäusekonstruktionen mit zylindrischem Lagersitz.
Konstruiert für einen Temperaturbereich von -40 bis +250 Grad Celsius, eignet sich diese Lagervariante vorrangig für thermisch hochbelastete Lagerstellen. Typische Einsatzfelder finden sich in Heißbereich-Lagerungen mit anspruchsvollen thermischen Umgebungsbedingungen sowie kontinuierlicher Wärmeeinwirkung. Die Konstruktion nimmt dabei vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte auf. Dank des zylindrischen Außenrings ohne Nut lässt sich die Einheit direkt in passende Standardgehäuse einpassen.
Bei starker Erwärmung dehnt sich das Lagermaterial während des Betriebs aus. Das Rillenkugellager 6304 -2Z/VA201 besitzt deshalb eine sehr stark erhöhte Radiallagerluft, damit auch bei Betriebstemperaturen bis +250 Grad Celsius ausreichend Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen erhalten bleibt. Die manganphosphatierten Ringe und Wälzkörper unterstützen das Einlaufverhalten und wirken Passungsrostbildung entgegen. In Verbindung mit dem speziellen Schmierfett unterstützt die Ausführung einen gleichmäßigen Rundlauf über die definierte Temperaturspanne hinweg.
Die Kennzeichnung VA201 weist bei SKF auf eine Hochtemperaturausführung hin. Dieses einreihige Lager verbindet manganphosphatierte Oberflächen an Ringen und Wälzkörpern mit beidseitigen Deckscheiben sowie einer werkseitigen Befüllung mit Sonderfett. Zusammen mit einem stabilen Stahlblechkäfig ist die Bauart für Anwendungen mit kontinuierlich hoher Wärmeentwicklung ausgelegt.
Bei einer Bohrung von 20 mm weist das Bauteil einen Außendurchmesser von 52 mm sowie eine Breite von 15 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Nut. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 nach gängigen Wälzlagernormen.
Hohe Betriebstemperaturen führen zu einer thermischen Ausdehnung von Welle, Innenring und Wälzkörpern. Eine reguläre Lagerluft könnte sich unter starker Hitzeeinwirkung aufbrauchen und ein Verklemmen verursachen. Die stark erhöhte Radiallagerluft trägt dazu bei, dass das Lager selbst bei Maximaltemperaturen von bis zu +250 Grad Celsius genügend internes Betriebsspiel für einen freien Lauf behält.
Die Ausführung mit der Nachsetzzeichen-Kennzeichnung -2Z verfügt über beidseitige Deckscheiben aus Stahlblech. Diese Spaltdichtungen schützen das Lagerinnere vor dem Eindringen gröberer Schmutzpartikel und halten das integrierte Sonderfett im Lagerraum. Da berührungslose Deckscheiben ohne Reibkontakt zur Welle laufen, entsteht hierbei keine zusätzliche Reibungswärme.
Die thermische Einsatzgrenze dieses Wälzlagers erstreckt sich von -40 bis +250 Grad Celsius. Sowohl der Stahlblechkäfig als auch die manganphosphatierten Ringe und das abgestimmte Schmierfett sind speziell auf diese Spanne ausgelegt. In Standardanwendungen mit normalen Umgebungstemperaturen ist diese Spezialausführung in der Regel überdimensioniert.
Manganphosphatierte Ringe und Wälzkörper bieten Schutz gegen Verschleiß und Korrosion, insbesondere bei thermischen Wechselbelastungen. Die Phosphatschicht fungiert zusätzlich als Träger für den Schmierstoff und unterstützt das Verhalten während der Einlaufphase. Zudem verringert die Oberflächenbehandlung das Risiko von Passungsrost auf den Lagersitzen.
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