ZEN
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Das Rillenkugellager 6412 von ZEN bietet mit 60x150x35 mm eine robuste Lagerung aus Standard-Wälzlagerstahl für vorwiegend radiale Belastungen.
Beim Rillenkugellager 6412 handelt es sich um ein einreihiges Wälzlager in offener Bauform. Mit einer Bohrung von 60 mm, einem Außendurchmesser von 150 mm und einer Breite von 35 mm eignet sich diese Ausführung für anspruchsvolle Wellenlagerungen im Maschinen- und Anlagenbau. Ringe sowie Wälzkörper bestehen aus klassischem 100Cr6-Wälzlagerstahl. Ein Stahlblechkäfig führt die Kugeln gleichmäßig in den tiefen Laufrillen und ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt.
Konstrukteure setzen das Rillenkugellager 6412 vor allem zur Aufnahme hoher radialer Kräfte sowie moderater Axialkräfte in beiden Richtungen ein. Typische Einsatzfelder finden sich in Wellenlagerungen mit kombinierten Belastungen sowie im allgemeinen Maschinenbau. Durch den Verzicht auf integrierte Dichtscheiben läuft das Lager besonders reibungsarm. Gleichzeitig lässt sich das Schmiermittel bei der Montage im umgebenden Gehäuse direkt an die Laufbahnen führen, was eine wirksame Wärmeabfuhr begünstigt.
Da dieses Lager keine integrierten Dichtungen besitzt, kommt der Abdichtung des Gehäuses eine wichtige Rolle zu. Externe Dichtelemente wie Wellendichtringe schützen die Wälzkörper vor Schmutzeintrag und halten das gewählte Fett oder Öl im Innenraum. Das Lager verfügt über eine normale Radiallagerluft sowie die Standardtoleranzklasse P0 (ABEC 1). Für den Einbau empfiehlt sich ein sorgfältig bearbeiteter Lagersitz auf Welle und Gehäuse, um Verspannungen zu vermeiden.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 60 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm sowie eine Breite von 35 mm auf. Der Außenring besitzt eine zylindrische Form ohne Flansch oder Ringnut. Diese Dimensionen bieten eine breite Auflagefläche für tragfähige Lagerstellen.
Offene Wälzlager besitzen weder Deck- noch Dichtscheiben an den Stirnseiten. Dadurch erzeugen sie geringere Reibungsverluste und eignen sich für externe Schmierkreisläufe mit Öl oder Fett. Der Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit erfolgt über das umgebende Lagergehäuse.
Die Kennzeichnung steht für das herkömmliche Betriebsspiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen der Lagerringe. Es gleicht minimale Wärmeausdehnungen und Passungsübermaße im regulären Betrieb aus, ohne dass zusätzliche Lagerluftklassen wie C3 erforderlich sind.
Das Lager deckt einen Betriebsbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ab. Ringe und Kugeln aus Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der verbaute Stahlblechkäfig behalten in dieser Spanne ihre Formstabilität und mechanische Festigkeit.
Im Inneren des Lagers führt ein Käfig aus gepresstem Stahlblech die Kugeln auf Abstand. Stahlblechkäfige bieten eine gute Festigkeit bei geringem Eigengewicht und vertragen gängige Industrieschmierstoffe sowie die zulässigen Betriebstemperaturen problemlos.
Das Wälzlager ist in der Toleranzklasse P0 gefertigt, die auch als Normaltoleranz (PN) oder ABEC 1 bezeichnet wird. Diese Genauigkeitsklasse deckt die Anforderungen der meisten Standardanwendungen in der industriellen Antriebstechnik und im Maschinenbau vollständig ab.
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