NACHI
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 50 | 5% | 2,31 € |
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Das Rillenkugellager 6202 C3 von NACHI bietet mit 15x35x11 mm kompakte Maße und durch die vergrößerte Lagerluft Betriebssicherheit bei thermischer Erwärmung.
Beim Rillenkugellager 6202 C3 handelt es sich um ein offenes, einreihiges Wälzlager nach Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Gefertigt aus bewährtem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, nimmt diese Konstruktion primär radiale Kräfte sowie moderate axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Da das Lager weder Deck- noch Dichtscheiben besitzt, gelangt Schmierstoff ungehindert an die Laufbahnen, was Reibungsverluste im laufenden Betrieb reduziert.
Dieses Wälzlager kommt bevorzugt in geschlossenen Baugruppen und Aggregaten zum Einsatz, bei denen ein Ölkreislauf oder eine bauseits vorhandene Abdichtung das Bauteil vor Verunreinigungen schützt. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig und erlaubt zügige Drehzahlen. Durch den zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad meistert das Bauteil auch thermisch anspruchsvolle Umgebungen ohne vorzeitigen Verschleiß.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung hin. Diese zusätzliche Luft federt thermische Ausdehnungen von Welle oder Gehäuse ab und gleicht enge Passungen aus, ohne dass die Wälzkörper verklemmen. Bei der Auswahl sollten Konstrukteure und Monteure beachten, dass offene Lager zwingend eine externe Schmierung benötigen, da werkseitig keine Fettfüllung vorhanden ist.
Mit einem Innendurchmesser von 15 mm, einem Außendurchmesser von 35 mm und einer Baubreite von 11 mm besitzt das Lager genormte Hauptabmessungen. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und verzichtet auf Flansch oder Ringnut. Diese Dimensionen ermöglichen den passgenauen Einbau in standardisierte Gehäusebohrungen und auf präzise gefertigte Wellensitze.
Die Kennzeichnung C3 definiert eine gegenüber der Normalluft vergrößerte interne Radiallagerluft. Diese Eigenschaft sorgt dafür, dass sich Innen- und Außenring bei betriebsbedingten Temperaturunterschieden oder strammen Passungen ausdehnen können, ohne den Lauf der Wälzkörper zu behindern. Das minimiert Verspannungen und schützt die Laufbahnen vor Überlastung.
Offene Lager besitzen weder Dichtlippen noch Deckscheiben. Diese Bauform eignet sich für Konstruktionen, bei denen das Schmiermittel frei im Gehäuse zirkulieren kann oder ein separates Abdichtsystem das Eindringen von Staub verhindert. Durch den Wegfall schleifender Dichtungen arbeitet das Lager mit geringem Drehwiderstand und erzeugt weniger Reibungswärme.
Die Bauteile aus Standard-Wälzlagerstahl und der Stahlblechkäfig sind für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Innerhalb dieses Fensters bleibt das Material formstabil. Bei der Auslegung der Schmierung ist darauf zu achten, dass das gewählte Schmiermittel diesen Temperaturbereich ebenfalls zuverlässig abdeckt.
Ringe und Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl des Typs 100Cr6. Dieser metallische Werkstoff zeichnet sich durch hohe Druckfestigkeit, Ermüdungsbeständigkeit und Maßhaltigkeit unter wechselnden Lasten aus. Der Käfig zur gleichmäßigen Führung der Kugeln ist aus stabilem Stahlblech gefertigt.
Das Lager ist in der Toleranzklasse P0 bzw. PN gefertigt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Dies stellt die marktübliche Standardgenauigkeit für den industriellen Maschinenbau dar. Sie bietet eine verlässliche Rundlaufgenauigkeit und Maßhaltigkeit für gewöhnliche Wellen- und Gehäusesitze ohne überhöhte Fertigungskosten.
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