ZEN
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Das Rillenkugellager 61921 -2Z von ZEN bietet mit den Maßen 105x145x20 mm eine schmale Bauform mit beidseitigen Deckscheiben für zuverlässigen Lauf.
Das Rillenkugellager 61921 -2Z ist ein einreihiges Wälzlager des Herstellers ZEN, das primär radiale Kräfte bei moderaten axialen Belastungen aufnimmt. Mit einer Bohrung von 105 mm, einem Außendurchmesser von 145 mm und einer Breite von 20 mm gehört diese Ausführung zu den platzsparenden Lagern. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), verfügt dieses Rillenkugellager über einen Stahlblechkäfig. Es arbeitet in einem Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad und erfüllt die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Konstrukteure setzen das Rillenkugellager 61921 -2Z dort ein, wo bei großem Wellendurchmesser wenig radialer Bauraum zur Verfügung steht. Durch das günstige Verhältnis zwischen der Welle von 105 mm und dem Außendurchmesser von 145 mm spart die Lagerung Gewicht und Platz. Typische Einsatzgebiete liegen im allgemeinen Maschinenbau, im Vorrichtungsbau oder in Antriebseinheiten. Das Lager nimmt Radiallasten auf und führt Wellen im Betrieb.
Der Zusatz -2Z kennzeichnet eine beidseitige Abdeckung durch berührungslose Deckscheiben aus Stahlblech. Diese Bauart schützt das Lagerinnere vor groben Schmutzpartikeln und hält den Schmierstoff im Lager, ohne zusätzliche Reibung zu erzeugen. Dadurch lassen sich höhere Drehzahlen als bei schleifenden Dichtungen erzielen. Für den Einsatz in trockenen, mäßig staubigen Umgebungen stellt diese Ausführung eine zweckmäßige Lösung dar.
Das Wälzlager misst 105 mm im Innendurchmesser, 145 mm im Außendurchmesser und 20 mm in der Breite. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Dank dieser Proportionen eignet sich das Lager für Konstruktionen mit großem Wellendurchmesser bei begrenztem radialem Bauraum.
Die Kennzeichnung -2Z steht für beidseitig montierte Deckscheiben aus profiliertem Stahlblech. Im Gegensatz zu berührenden Dichtlippen laufen diese Blechscheiben berührungslos am Innenring. Dadurch entsteht kein zusätzlicher Reibungswiderstand, was die Wärmeentwicklung reduziert und hohe Drehzahlen begünstigt. Das Lagerinnere bleibt vor dem Eindringen fester Partikel geschützt.
Bei dieser Ausführung liegt die Lagerluft im Bereich der normalen Radiallagerluft. Diese Standard-Lagerluft bezeichnet das definierte radiale Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie ist für übliche Betriebstemperaturen und Standardpassungen ausgelegt, wenn keine außergewöhnlichen Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten.
Der zulässige Betriebsbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Diese Grenzen ergeben sich aus der thermischen Beständigkeit des Standard-Wälzlagerstahls (100Cr6) sowie den Werkstoffen von Käfig und Schmierfett. Für dauerhafte Einsätze oberhalb von 120 Grad sind thermisch stabilisierte Sonderausführungen mit speziellem Hochtemperaturfett zweckmäßig.
In diesem Modell ist ein Stahlblechkäfig verbaut. Dieser Käfig führt die einreihig angeordneten Wälzkörper aus Wälzlagerstahl gleichmäßig auf Abstand und verhindert die gegenseitige Berührung der Kugeln. Stahlblechkäfige zeichnen sich durch ein geringes Gewicht aus und vertragen gängige Schmierstoffe im gesamten zulässigen Temperaturbereich.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Dies ist die gängige Normaltoleranz für Maß- und Laufgenauigkeit im Maschinenbau. Sie ist für Standardanwendungen mit normalen Genauigkeitsanforderungen ausgelegt. Für hochpräzise Werkzeugmaschinen oder spezielle Spindellagerungen sind stattdessen Ausführungen mit engeren Toleranzklassen vorgesehen.
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