NACHI
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Das einreihige Rillenkugellager 6924 von NACHI (120x165x22 mm) nimmt radiale sowie axiale Kräfte bei schlanken Querschnittsverhältnissen auf.
Das Rillenkugellager 6924 ist ein einreihiges Radialkugellager nach Standardgeometrie, gefertigt aus durchgehärtetem Wälzlagerstahl (100Cr6). Mit einem Innendurchmesser von 120 mm, einem Außendurchmesser von 165 mm und einer schmalen Breite von 22 mm zeichnet sich dieses Wälzlager durch einen besonders schlanken Querschnitt aus. Konstruktionen nutzen diese Geometrie vor allem dann, wenn bei großen Wellendurchmessern nur begrenzter radialer Bauraum im Gehäuse zur Verfügung steht. Das Lager wird vom Hersteller NACHI mit einem formstabilen Stahlblechkäfig und normaler Radiallagerluft gefertigt.
Dieses Dünnringlager eignet sich vorrangig für Baugruppen im Maschinenbau, bei denen groß dimensionierte Wellen präzise geführt werden müssen. Aufgrund der tiefen Laufrillen nimmt das einreihige Lager neben überwiegenden Radialkräften auch beidseitige Axialkräfte auf. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad und deckt damit die üblichen thermischen Anforderungen industrieller Daueranwendungen ab.
Als offenes Lager besitzt das Modell 6924 keine integrierten Dichtscheiben. Dadurch entsteht keine zusätzliche Reibung durch berührende Dichtlippen, was den Leichtlauf begünstigt. Die Schmierung mit Schmieröl oder Schmierfett erfolgt extern, während umgebende Gehäusedichtungen vor Verunreinigungen schützen müssen. Mit der Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) und zylindrischer Bohrung ohne Ringnut am Außenring fügt sich dieses Wälzlager passgenau in genormte Lagersitze ein.
Dieses Lager verfügt über einen Bohrungsdurchmesser von 120 mm, einen Außendurchmesser von 165 mm sowie eine Breite von 22 mm. Mit dieser Maßreihe bietet die Konstruktion ein sehr vorteilhaftes Verhältnis von großem Wellendurchmesser zu geringem radialen Außendurchmesser, was für bauraumoptimierte Gehäusekonstruktionen im Maschinenbau entscheidend ist.
Bei dieser Ausführung fehlen integrierte Deck- oder Dichtscheiben, wodurch die Wälzkörper und Laufbahnen direkt zugänglich sind. Das reduziert das interne Reibungsmoment auf ein Minimum. Die Lagerung muss allerdings durch die Gehäusekonstruktion vor Schmutz geschützt und kontinuierlich über Ölumlauf oder eine geeignete Fettfüllung mit Schmierstoff versorgt werden.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das definierte Spiel zwischen Innenring, Außenring und den Wälzkörpern im unverbauten Zustand. Sie dient dazu, dass sich das Lager nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Einpassen in das Gehäuse unter üblichen Betriebsbedingungen ohne unzulässige Verspannung drehen kann.
Das Bauteil ist für einen Einsatzbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Sowohl die Wälzkörper als auch die Ringe aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie der verbaute Stahlblechkäfig behalten in dieser Temperaturspanne ihre Formstabilität und mechanische Tragfähigkeit.
Ausgestattet ist das Lager mit einem geführten Stahlblechkäfig. Dieser hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand zueinander, verhindert das gegenseitige Berühren der Wälzkörper und sorgt für eine gleichmäßige Lastverteilung. Stahlblechkäfige sind unempfindlich gegenüber gängigen mineralischen Schmierstoffen und für den industriellen Einsatz ausgelegt.
Diese Einstufung bezeichnet die Standard-Genauigkeitsklasse für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit von Wälzlagern im industriellen Bereich. Die Bezeichnungen P0, PN und ABEC 1 stehen für identische Toleranzgrenzen. Sie eignen sich für die allermeisten Standardanwendungen im allgemeinen Maschinen-, Apparate- und Getriebebau.
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