TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,93 € | 17,63 € |
| 25 | 1,86 € | 16,70 € |
| 50 | 2,78 € | 15,78 € |
Das Rillenkugellager 16009 -C3 von TIMKEN ist ein offenes, einreihiges Wälzlager mit 45x75x10 mm und erhöhter C3-Lagerluft für kompakte Bauräume.
Das Rillenkugellager 16009 -C3 von TIMKEN nimmt primär radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Durch die schmale Baubreite von 10 mm bei einem Außendurchmesser von 75 mm ermöglicht diese Bauform platzsparende Lagerungen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit einem Stahlblechkäfig, ist das Lager für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Die Ausführung erfüllt die gängige Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Konstrukteure nutzen dieses schmale Rillenkugellager bevorzugt in Wellenlagerungen mit eng begrenztem axialem Bauraum. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Getrieben, Elektromotoren sowie in Pumpen und Lüfterantrieben. Da es sich um eine offene Ausführung ohne Flansch oder Nut am Außenring handelt, lässt sich das Bauteil direkt in vorbereitete Gehäusebohrungen einpressen. Die Schmierung erfolgt über das umgebende System, etwa durch ein Ölbad oder eine anwendungsspezifische Fettfüllung.
Die interne Radialluft der Klasse C3 fällt bewusst größer aus als bei der Standardausführung. Das gleicht thermische Ausdehnungen aus, wenn zwischen Welle und Gehäuse im Betrieb ein Temperaturgefälle entsteht. Zudem trägt die leicht erhöhte Lagerluft dazu bei, ein radiales Verspannen zu vermeiden, falls Passungen mit Übermaß auf der 45-mm-Welle montiert werden. Bei der Montage offener Wälzlager empfiehlt sich eine saubere Einbauumgebung, da kein integrierter Schutz vor Schmutzpartikeln vorhanden ist.
Die Maße betragen 45 mm Bohrungsdurchmesser, 75 mm Außendurchmesser und 10 mm Breite. Durch diesen geringen Querschnitt eignet sich die Bauart der Reihe 160 für Konstruktionen, bei denen der Einbauraum in axialer Richtung strikt begrenzt ist.
Der Zusatz C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen den Kugeln und den Laufbahnen mindert das Risiko eines Klemmens, falls sich die Welle im Betrieb erwärmt oder feste Übermaßpassungen das Spiel nach dem Aufpressen verringern.
Offene Wälzlager besitzen weder Deckscheiben noch berührende Dichtlippen. Diese Bauweise reduziert die Eigenreibung im Lauf und erlaubt den direkten Kontakt mit dem im System vorhandenen Schmiermittel, beispielsweise im Umlauföl von Getrieben. Die Abdichtung gegenüber Fremdkörpern muss hierbei extern über Gehäusedichtungen erfolgen.
Die Kombination aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und einem Stahlblechkäfig ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad spezifiziert. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten Werkstoff und Käfiggeometrie ihre Formstabilität und Tragfähigkeit im laufenden Betrieb.
In diesem einreihigen Rillenkugellager führt ein Stahlblechkäfig die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand zueinander. Stahlblechkäfige bieten eine hohe Festigkeit bei geringer Eigenmasse und vertragen sowohl Fettschmierung als auch gängige Industrie-Schmieröle problemlos.
Die Fertigung erfolgt nach der Toleranzklasse P0, was der Normaltoleranz PN nach ISO sowie der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Klasse bietet für die Mehrheit der industriellen Standardanwendungen und Drehzahlbereiche die passende Maß- und Rundlaufgenauigkeit.
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