TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,31 € | 5,89 € |
| 50 | 0,62 € | 5,58 € |
| 150 | 0,93 € | 5,27 € |
| 250 | 1,24 € | 4,96 € |
Das Rillenkugellager 16002 von TIMKEN bietet mit den Maßen 15x32x8 mm eine schmale Bauform für vielseitige radiale Lagerungen im Maschinenbau.
Das einreihige Rillenkugellager 16002 nimmt primär radiale Lasten sowie leichte axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), zeichnen sich Laufbahnen und Kugeln durch hohe Formstabilität aus. Als offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben ermöglicht diese Ausführung einen besonders leichten Lauf. Es eignet sich für Konstruktionen, bei denen das Schmiermittel von außen zugeführt wird oder das Lager in einem geschlossenen Öl- beziehungsweise Fettraum läuft.
Durch die schmale Bauform mit nur 8 mm Breite findet das Rillenkugellager 16002 vor allem in kompakten Aggregaten mit begrenztem axialem Bauraum Platz. Es nimmt vorrangig radiale Kräfte bei gleichzeitiger Führung der Welle auf. Der geführte Stahlblechkäfig trennt die Wälzkörper und trägt zu einer gleichmäßigen Lastverteilung bei geringem Rollwiderstand bei. In sauberer Umgebung deckt das Lager thermische Belastungen zwischen -20 und +120 Grad Celsius ab.
Da dieses Rillenkugellager offen ausgeführt ist, besitzt es keinen integrierten Schutz gegen das Eindringen von Schmutzpartikeln oder Feuchtigkeit. Für den dauerhaften Betrieb sind daher externe Gehäusedichtungen wie Wellendichtringe vorzusehen. Das Bauteil verfügt über eine normale Radiallagerluft und entspricht der Toleranzklasse P0 (ABEC 1). In der Konstruktion bedeutet dies ein Standard-Lagerspiel, das für übliche Passungen und mittlere Betriebstemperaturen ohne extreme Wärmeausdehnung ausgelegt ist. Die Erstschmierung mit passendem Schmierfett oder Schmieröl wird direkt auf die Betriebsparameter abgestimmt.
Die Maße betragen 15 mm Innendurchmesser, 32 mm Außendurchmesser und 8 mm Breite. Diese Abmessungen entsprechen der genormten Baureihe 160 und ermöglichen platzsparende Konstruktionen bei Wellendurchmessern von 15 mm.
Ein offenes Lager besitzt keine Dicht- oder Deckscheiben, was die Reibung auf ein Minimum reduziert. Dadurch läuft das Lager besonders leicht und lässt sich direkt in ölgeschmierte Systeme wie Getriebegehäuse integrieren. Bei Fettauslegung ist eine externe Gehäuseabdichtung erforderlich.
Die Lagerluft beschreibt das radiale Spiel der Wälzkörper zwischen Innen- und Außenring im nicht eingebauten Zustand. Normale Lagerluft (CN) ist für reguläre Betriebstemperaturen und Standardpassungen vorgesehen, sodass das Lager nach dem Aufpressen auf die Welle frei abrollt.
Das Bauteil ist für einen Einsatz im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der formstabile Stahlblechkäfig behalten in dieser Spanne ihre Maßhaltigkeit und Funktionseigenschaften.
Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Druckfestigkeit und Verschleißbeständigkeit aus. Zur Führung der Kugeln dient ein Käfig aus gepresstem Stahlblech.
Die Angabe P0 entspricht dem Normalstandard nach DIN- und ISO-Normen, während ABEC 1 die vergleichbare US-amerikanische Einstufung darstellt. Sie definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten, die für den Großteil aller industriellen Standardanwendungen völlig ausreichen.
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