ZEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Rillenkugellager 16002 von ZEN ist ein offenes, einreihiges Wälzlager mit den Maßen 15x32x8 mm für kompakte Wellenlagerungen im Maschinenbau.
Das Rillenkugellager 16002 bietet eine schmale, platzsparende Bauform für rotierende Anwendungen. Es nimmt vorwiegend radiale Belastungen auf und führt die Welle zusätzlich in beiden axialen Richtungen. Ringe und Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), der die Formstabilität im industriellen Betrieb unterstützt. Mit normaler Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 eignet sich diese Ausführung für gängige Passungsverhältnisse.
Konstrukteure setzen das Rillenkugellager 16002 vor allem in geschlossenen Baugruppen ein, bei denen eine externe Schmierung erfolgt. Die offene Bauform ohne schleifende Dichtelemente begünstigt einen reibungsarmen Lauf bei hohen Drehzahlen. Voraussetzung dafür ist ein sauber gekapselter Bauraum mit kontinuierlicher Öl- oder Fettzufuhr. Bei Anwendungen, in denen geringe Reibungsverluste und schmale Einbaumaße gefordert sind, unterstützt die Geometrie kompakte Konstruktionen.
Beim Einbau des Rillenkugellagers 16002 muss auf den Schutz vor Staub und Feuchtigkeit geachtet werden, da das Lager keine integrierten Dichtungen besitzt. Die normale Radiallagerluft ist auf Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad sowie übliche Passungen ausgelegt. Ein Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand. Der Außenring besitzt weder Flansch noch Nut und schließt bündig mit der Gehäusebohrung ab.
Mit 15 mm Innendurchmesser, 32 mm Außendurchmesser und 8 mm Breite bietet das Wälzlager eine besonders schmale Bauform. Auf der Welle beansprucht es radial wie axial wenig Bauraum, was kompakten Konstruktionen zugutekommt. Es nimmt vorwiegend radiale Kräfte auf und stützt geringe Axialkräfte in beiden Richtungen ab.
Ohne Deck- oder Dichtscheiben entsteht an diesem Lager keine Reibung durch elastische Dichtlippen. Dies begünstigt hohe Drehzahlen bei geringer Wärmeentwicklung. Da keine Schmierstofffüllung ab Werk eingeschlossen ist, erfolgt die Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl über das umgebende Maschinengehäuse.
Normale Radiallagerluft beschreibt das herstellungsbedingte Radialspiel zwischen Kugeln und Laufbahnen vor dem Einbau. Die Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 definiert die Standardpräzision für Maß- und Rundlauftoleranzen. Diese Abstimmung eignet sich für übliche Passungsverhältnisse an Wellen und Gehäusen im Maschinenbau.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Diese thermische Spanne basiert auf den Materialeigenschaften von Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und dem Stahlblechkäfig. Bei der Auslegung der Lagerstelle muss auch das gewählte Schmiermittel für die jeweiligen Betriebstemperaturen freigegeben sein.
Im Inneren der Laufbahn trennt der Stahlblechkäfig die Wälzkörper gleichmäßig voneinander. Dies verhindert den direkten Kontakt benachbarter Kugeln, verringert Reibungsverluste und unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung. Zudem zeigt sich der Werkstoff unempfindlich gegenüber gängigen Schmierstoffen und den zulässigen Betriebstemperaturen.
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