SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 5,28 € | 100,48 € |
| 30 | 10,57 € | 95,19 € |
Das Rillenkugellager 6310 -2RS1NR bietet mit 50x110x27 mm, beidseitigen Schleifdichtungen und Sprengring eine montagefertige Lösung zur formschlüssigen axialen Fixierung.
Das Rillenkugellager 6310 -2RS1NR von SKF ist ein einreihiges Radialkugellager für Wellen mit 50 mm Durchmesser. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, nimmt dieses Wälzlager vorrangig radiale Kräfte sowie beidseitig wirkende Axiallasten auf. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig im Laufraum. Dank der werkseitigen Dichtungen verbleibt der Schmierstoff im Lagerinneren, während Schmutzpartikel und Feuchtigkeit abgehalten werden. Dies erleichtert Konstrukteuren die Auslegung kompakter Baugruppen im allgemeinen Maschinenbau.
Dieses Rillenkugellager empfiehlt sich für Konstruktionen, bei denen eine axiale Fixierung ohne zusätzliche Gehäusedeckel oder Sicherungsringe gefordert ist. Durch die Kombination aus schleifender Dichtung und Haltering ist das Bauteil für staubbelastete Umgebungen sowie Lagerstellen mit kombinierter Belastung ausgelegt. Es hält Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad stand und lässt sich direkt in durchgehende Gehäusebohrungen einschieben.
Die Ringnut samt Sprengring am Außenring dient der axialen Fixierung im Gehäuse. Dadurch entfallen bei der Konstruktion aufwendige Gehäuseschultern oder separate Deckel. Die beidseitig schleifenden Dichtungen liegen am Innenring an und tragen dazu bei, Schmierstoffverlust sowie das Eindringen von Schmutz zu verhindern. In Verbindung mit der normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) steht ein standardisiertes Bauteil für präzise Lagerungen bereit.
Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm und eine Baubreite von 27 mm. Der am Außenring angebrachte Sprengring ragt radial über den Nenndurchmesser von 110 mm hinaus, um das Lager formschlüssig in einer zylindrischen Gehäusebohrung zu halten.
Der Zusatz 2RS1 kennzeichnet beidseitig montierte, schleifende Dichtscheiben. Die elastischen Dichtlippen laufen unter leichtem Kontakt auf dem Innenring. Diese Ausführung schützt den Innenraum wirksam vor Staub, Schmutz und Feuchtigkeit, erzeugt im Vergleich zu berührungslosen Deckscheiben jedoch ein messbares Reibungsmoment.
Das Kürzel NR weist auf eine Ringnut im Außenring samt passend eingelegtem Sprengring hin. Dieser Federring dient als axialer Festpunkt in einer durchgehenden Gehäusebohrung. Konstruktionen kommen dadurch ohne seitliche Gehäuseanschläge oder Halteflansche aus, was den Bauraum optimiert und die Montage erleichtert.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Begrenzt wird dieses Fenster im Wesentlichen durch das Dichtungsmaterial und die werksseitige Schmierfettfüllung. In diesem Rahmen behalten die Dichtlippen ihre Funktion, während Käfig und Wälzkörper aus Wälzlagerstahl zuverlässig arbeiten.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das definierte Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie ist so ausgelegt, dass bei üblichen Passungswahlen auf Welle und Gehäuse sowie regulären Betriebstemperaturen ein klemmfreier Lauf unterstützt wird, ohne dass es zu thermischen Verspannungen kommt.
Das beidseitig geschlossene Bauteil ist ab Werk mit Schmierstoff befüllt und für den wartungsfreien Betrieb konzipiert. Die schleifenden Dichtungen halten das Fett im Wälzkörperraum und verhindern Verunreinigungen. Ein Nachschmieren im laufenden Betrieb ist bei dieser geschlossenen Bauweise nicht vorgesehen.
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