STC-Steyr
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Großes Rillenkugellager 61988 MB von STC-Steyr mit 440x600x74 mm, Messing-Massivkäfig und offener Bauform für hohe Traglasten im Maschinenbau.
Das einreihige Rillenkugellager 61988 MB von STC-Steyr zeichnet sich durch seine kompakte Querschnittshöhe bei gleichzeitig großem Wellendurchmesser aus. Mit einer Bohrung von 440 mm, einem Außendurchmesser von 600 mm und einer Breite von 74 mm nimmt dieses Wälzlager vorwiegend hohe radiale Belastungen sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, kommt das Bauteil vor allem bei anspruchsvollen industriellen Lagerungen zum Einsatz.
Typische Einsatzgebiete liegen in schweren Industrieanwendungen und groß dimensionierten Antriebseinheiten mit hohen Radialkräften. Durch die Kombination aus großem Wellendurchmesser und schmaler Bauweise eignet sich das Lager insbesondere für Konstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum. Die Fertigung in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) unterstützt einen präzisen Rundlauf unter gleichmäßigen Betriebsbedingungen bei Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius.
Das Zusatzzeichen MB kennzeichnet einen massiven Käfig aus Messing, der am Innenring bordgeführt wird. Diese Bordführung stabilisiert die Wälzkörper auch bei wechselnden Drehzahlen oder auftretenden Stoßbelastungen. Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung ab Werk keine integrierten Dichtungen, was eine unmittelbare Versorgung mit Schmierstoff über die umgebende Gehäusekonstruktion erfordert.
Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 440 mm, einen Außendurchmesser von 600 mm und eine Gesamtbreite von 74 mm. Es zeichnet sich durch die schmale Bauweise für große Wellendurchmesser bei begrenztem radialem Einbauraum aus.
Das Kürzel MB steht für einen Massivkäfig aus Messing, der auf dem Innenring bordgeführt wird. Diese Bauform verleiht dem Käfig hohe Stabilität bei starken Vibrationen oder raschen Drehzahländerungen im industriellen Einsatz.
Das Lager verfügt über normale Radiallagerluft (Standardluft CN). Dieses Betriebsspiel eignet sich für gewöhnliche Passungsverhältnisse von Welle und Gehäuse sowie normale Betriebstemperaturen ohne extreme thermische Ausdehnungen.
Die Auslegung aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 erlaubt einen kontinuierlichen Einsatzbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Die tatsächlich nutzbare Grenztemperatur hängt maßgeblich vom verwendeten Schmiermittel ab.
Offene Wälzlager besitzen ab Werk keine Dichtscheiben. Um das Eindringen von Schmutzpartikeln sowie den Verlust von Schmierstoff zu verringern, benötigt die umgebende Gehäusekonstruktion externe Dichtungen wie Labyrinthdichtungen oder Radial-Wellendichtringe.
Das Modell ist nach der gängigen Normaltoleranz P0 bzw. PN (vergleichbar mit ABEC 1) gefertigt. Dies unterstützt gleichmäßige Maß- und Formgenauigkeiten für standardisierte Lagersitze im Maschinen- und Anlagenbau.