TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,35 € | 6,58 € |
| 50 | 0,69 € | 6,24 € |
| 150 | 1,04 € | 5,89 € |
| 250 | 1,39 € | 5,54 € |
Das Rillenkugellager 6007 -C3 von TIMKEN (35x62x14 mm) nimmt radiale sowie axiale Kräfte auf und gleicht temperaturbedingte Ausdehnungen im Betrieb aus.
Das einreihige Rillenkugellager 6007 -C3 von TIMKEN führt Wellen in Maschinenkonstruktionen und nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, der eine hohe Formstabilität unter Belastung bietet. Als offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt diese Variante eine direkte Schmierstoffversorgung über ein vorhandenes Ölbad oder eine Zentralschmierung. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Dieses Wälzlager eignet sich für rotierende Komponenten im allgemeinen Maschinenbau, bei denen Betriebswärme auf die Lagerstelle einwirkt. Die offene Bauart setzt voraus, dass das Gehäuse die Lagerstelle gegen Staub und Fremdkörper abschirmt. Konstrukteure nutzen diese Variante bevorzugt dort, wo externe Dichtsysteme vorhanden sind und Schmierstoffe frei zirkulieren müssen. Durch die Auslegung nach Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 passt das Bauteil in standardisierte Lagersitze.
Die Kennzeichnung C3 kennzeichnet eine vergrößerte radiale Lagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Das interne Radialspiel zwischen Kugeln und Laufbahnen fällt vor dem Einbau größer aus. Dies verringert das Risiko eines Klemmens der Wälzkörper, wenn feste Passungen auf der Welle den Innenring aufweiten oder wenn im laufenden Betrieb Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring entstehen. Bei Anwendungen mit erhöhter Erwärmung oder strammen Passungssitzen unterstützt die C3-Lagerluft einen leichten Lauf und wirkt vorzeitiger Materialermüdung entgegen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 35 mm, einen Außendurchmesser von 62 mm und eine Breite von 14 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den Austausch in genormten Gehäusen und auf passenden Wellen nach Vorgaben der Toleranzklasse P0.
Offene Lager besitzen keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Sie erlauben den ungehinderten Durchtritt von Schmieröl oder Schmierfett aus dem umgebenden System, beispielsweise in geschlossenen Getriebegehäusen. Zudem erzeugen sie im Vergleich zu berührend gedichteten Varianten geringere Reibungsverluste und eignen sich für höhere Drehzahlen bei externer Abdichtung.
Eine C3-Lagerluft ist erforderlich, wenn starke Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder wenn stramme Passungen Innen- und Außenring verformen. Das vergrößerte Radialspiel gleicht die thermische Ausdehnung sowie den Passungsübermaßverlust aus, sodass die Wälzkörper im Betrieb nicht unter unzulässige radiale Vorspannung geraten.
Der Stahlblechkäfig hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand und verhindert deren Berührung untereinander. Er zeichnet sich durch ein geringes Gewicht, Formstabilität und eine gute Beständigkeit gegenüber Schmierstoffen aus. Zudem beansprucht die Blechkonstruktion wenig Bauraum im Lagerinneren, was dem freien Schmierstofffluss zugutekommt.
Das Wälzlager ist für den Einsatz in einem Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius spezifiziert. Innerhalb dieser Grenzen behalten die Ringe und Wälzkörper aus Wälzlagerstahl 100Cr6 ihre Gefügestabilität. Für den Betrieb müssen Schmierstoffe gewählt werden, die für die jeweilige Betriebstemperatur ausgelegt sind.
Das einreihige Rillenkugellager nimmt in erster Linie radiale Kräfte auf. Durch die tief eingestochenen Laufrillen in Innen- und Außenring eignet sich diese Bauform zusätzlich zur Übertragung moderater axialer Kräfte in beiden Richtungen. Die Kraftübertragung erfolgt über die Punktberührung der Stahlkugeln in den geschliffenen Laufbahnen.
The Timken Company
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