TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,04 € | 19,65 € |
| 25 | 2,07 € | 18,62 € |
| 50 | 3,11 € | 17,58 € |
Das Rillenkugellager 6211 von TIMKEN bietet mit den Maßen 55x100x21 mm eine belastbare Lagerung für vorwiegend radiale Kräfte im industriellen Einsatz.
Das Rillenkugellager 6211 ist ein einreihiges Wälzlager für die Aufnahme radialer sowie moderater axialer Kräfte in beiden Richtungen. TIMKEN fertigt dieses offene Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), wodurch Ringe und Wälzkörper eine hohe Formstabilität aufweisen. Mit einer Bohrung von 55 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm sowie einer Breite von 21 mm eignet sich die Konstruktion für vielfältige Wellenlagerungen im Maschinen- und Anlagenbau.
Das Rillenkugellager 6211 nimmt vorrangig radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Die Bauform eignet sich für Lagerungsstellen, bei denen rotierende Wellen präzise geführt werden müssen. Da die Konstruktion ohne Dichtscheiben ausgeführt ist, läuft sie reibungsarm und lässt sich in Gehäusekonstruktionen mit vorhandener Schmierstoffversorgung einbinden.
Bei der Auslegung spielt die normale Radiallagerluft eine zentrale Rolle. Sie passt für Anwendungen mit standardmäßigen Passungsverhältnissen und gleichmäßiger Betriebstemperatur im Bereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei geringem Eigengewicht. Weil das Lager offen konstruiert ist, bedarf es einer sauberen Einbauumgebung sowie einer externen Gehäuseabdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit.
Mit 55 mm Innendurchmesser, 100 mm Außendurchmesser und 21 mm Breite entspricht das Wälzlager genormten Dimensionen für 55-mm-Wellen in Gehäusebohrungen mit 100 mm Durchmesser. Durch die symmetrische Innengeometrie nimmt es radiale und axiale Kräfte gleichmäßig auf.
Ein offenes Lager besitzt weder Deck- noch Dichtscheiben, wodurch Wälzkörper und Laufbahnen frei zugänglich sind. Diese Bauart erzeugt ein geringes Reibungsmoment und eignet sich für geschlossene Gehäusekonstruktionen, in denen bereits eine Schmierstoffversorgung über Öl oder Fett sowie eine externe Gehäuseabdichtung vorhanden ist.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Festigkeit und Formstabilität. Für den kontinuierlichen Betrieb muss der gewählte Schmierstoff ebenfalls auf diesen Temperaturbereich abgestimmt sein.
Bei diesem Modell liegt die normale Radiallagerluft vor, oft als CN bezeichnet. Diese Ausführung ist für reguläre Passungen an Welle und Gehäuse sowie gleichmäßige Betriebstemperaturen ausgelegt. Nach dem Einpressen verbleibt damit in der Regel ein passendes Betriebsspiel für einen leichten Lauf.
Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser durchgehärtete Chromstahl zeichnet sich durch hohe Belastbarkeit, Formstabilität und Verschleißfestigkeit im Kontaktbereich aus. Der Käfig zur Führung und Trennung der Kugeln ist aus profiliertem Stahlblech gefertigt.
Dieses Wälzlager ist in der Toleranzklasse P0/PN gefertigt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz erfüllt die üblichen Genauigkeitsanforderungen des allgemeinen Maschinenbaus. Sie ermöglicht einen zuverlässigen Rundlauf und eine passgenaue Montage bei Verwendung marktüblicher Passungsauslegungen für Wellen und Gehäusebohrungen.
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