TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,40 € | 7,68 € |
| 50 | 0,80 € | 7,28 € |
| 150 | 1,21 € | 6,87 € |
| 250 | 1,62 € | 6,46 € |
Das Rillenkugellager 6007 von TIMKEN bietet als einreihiges, offenes Wälzlager mit 35x62x14 mm eine präzise Führung radialer und axialer Belastungen.
Das Rillenkugellager 6007 ist ein universell einsetzbares Wälzlager des Herstellers TIMKEN. Die Konstruktion besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit präzise gefertigten Wälzkörpern und Rillenlaufbahnen. Durch den symmetrischen Aufbau nimmt diese Lagereinheit vorrangig Radialkräfte auf, führt Wellen aber auch bei beidseitig auftretenden Axialkräften verlässlich. Als offenes Lager konzipiert, lässt es sich flexibel in bestehende Schmierstoffkreisläufe einbinden.
Das Rillenkugellager 6007 kommt vor allem in Antrieben und Maschinen zum Einsatz, bei denen eine externe Gehäuseabdichtung vorhanden ist. Typische Einsatzorte finden sich im allgemeinen Maschinenbau und bei industriellen Antriebseinheiten. Die offene Bauart erleichtert das Durchspülen mit Schmieröl oder den gezielten Schmierfettauftrag vor Ort. Dank des stabilen Stahlblechkäfigs eignet sich das Lager für gleichmäßige Umlaufgeschwindigkeiten unter stabilen Betriebsbedingungen.
Die Ausführung ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben ermöglicht einen ungehinderten Schmiermittelaustausch im Lagerinneren. Mit der normalen Radiallagerluft arbeitet die Baueinheit unter üblichen Temperatur- und Einbaubedingungen vibrationsarm mit definiertem Betriebsspiel. Die Einstufung in die Toleranzklasse P0 (äquivalent zu ABEC 1) entspricht den gängigen Industrieanforderungen an Maßhaltigkeit und Rundlauf. Der zylindrische Außenring ohne Nut fügt sich passgenau in genormte Gehäusebohrungen ein.
Mit einem Innendurchmesser von 35 mm, einem Außendurchmesser von 62 mm sowie einer Breite von 14 mm verfügt das Lager über standardisierte Hauptabmessungen. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Nut ausgeführt. Damit eignet sich diese Ausführung für genormte Lagersitze.
Bei der offenen Bauweise fehlen integrierte Dicht- oder Deckscheiben an den Stirnseiten. Die Wälzkörper und der Stahlblechkäfig liegen frei, sodass Schmieröl ungehindert zirkulieren kann. Die Konstruktion setzt voraus, dass das umgebende Maschinengehäuse das Lager vor Schmutz, Feuchtigkeit und Schmierstoffverlust schützt.
Unter der normalen Radiallagerluft versteht man das vorgegebene Radialspiel zwischen Außenring, Innenring und Kugeln im unverbauten Zustand. Sie ist auf übliche Wellen- und Gehäusepassungen abgestimmt. Bei regulären Betriebstemperaturen stellt sich nach dem Einbau ein Betriebsspiel ein, das einen geräuscharmen und reibungsarmen Lauf unterstützt.
Ringe und Wälzkörper des Lagers bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Die Führung der Wälzkörper übernimmt ein robuster Käfig aus gepresstem Stahlblech. Dieser Käfigtyp erweist sich als unempfindlich gegenüber betriebsbedingten Schwingungen und eignet sich für ein breites Spektrum an Drehzahlen.
Der spezifizierte Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser thermischen Grenzen bleiben Formstabilität und Härte des Wälzlagerstahls erhalten. Bei der tatsächlichen Betriebstemperatur im System ist ergänzend auf die Temperaturbeständigkeit des eingesetzten Schmierstoffs zu achten.
P0, PN und ABEC 1 bezeichnen die genormte Standardtoleranzklasse für Wälzlager. Diese Klassifizierung definiert verbindliche Grenzwerte für Maß-, Form- und Rundlaufgenauigkeit der Lagerringe. Für den überwiegenden Teil aller industriellen Anwendungen bietet diese Toleranzklasse eine bewährte Führungsgenauigkeit.
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