SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,74 € | 32,98 € |
| 35 | 3,47 € | 31,25 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6210 -2RS1/C4 von SKF bietet mit 50 mm Bohrung, 2RS1-Dichtung und C4-Lagerluft zuverlässigen Lauf bei erhöhten Betriebstemperaturen.
Das Rillenkugellager 6210 -2RS1/C4 von SKF ist ein vielseitiges Wälzlager für Industrieanwendungen mit kombinierten Belastungen. Als einreihiges Lager nimmt diese Ausführung vorwiegend Radialkräfte sowie Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem robusten Stahlblechkäfig, ist das Bauteil auf mechanische Beanspruchungen ausgelegt. Dank der kompakten Bauweise eignet sich das Rillenkugellager für anspruchsvolle Wellenlagerungen im Maschinenbau.
Dieses Wälzlager kommt bevorzugt in rotierenden Industrieantrieben und Getriebeeinheiten zum Einsatz, bei denen thermische Einflüsse oder feste Passungen auftreten. Die Hauptabmessungen mit 50 mm Bohrung, 90 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite passen in genormte Gehäusesitze nach Toleranzklasse P0. Durch die beidseitig schleifenden Dichtungen bleibt das Schmiermittel im Lagerinneren geschützt, während Schmutz und Feuchtigkeit aus der Umgebung abgehalten werden.
Wählen Sie die Ausführung mit C4-Lagerluft, wenn im Betrieb mit deutlichen Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenring zu rechnen ist. Die stark vergrößerte radiale Lagerluft gleicht eine thermische Ausdehnung der Bauteile aus, sodass das Lager im Betriebszustand nicht verspannt. Auch bei festen Presssitzen auf Welle und Gehäuse wirkt das zusätzliche Radialspiel einem Klemmen der Wälzkörper entgegen. Für Standardanwendungen ohne thermische Belastung reicht dagegen meist Normal- oder C3-Lagerluft.
Mit einer Bohrung von 50 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm und einer Breite von 20 mm besitzt das Lager standardisierte Hauptabmessungen. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Nut gefertigt. Nach Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 fügt sich die Komponente präzise in Gehäusebohrungen und auf entsprechende Wellen ein.
Die Nachsetzzeichen 2RS1 bezeichnen eine beidseitig angebrachte, schleifende Berührungsdichtung. Diese Dichtscheiben liegen direkt am Innenring an und schützen den Innenraum vor eindringenden Schmutzpartikeln sowie Spritzwasser. Gleichzeitig halten sie das Schmierfett im Wälzraum zurück, erzeugen jedoch etwas mehr Reibung als berührungslose Deckscheiben.
Das Kürzel C4 steht für eine stark erhöhte Radiallagerluft, die über dem normalen Betriebsspiel und über C3 liegt. Dieses vergrößerte Radialspiel ist erforderlich, wenn sich der Innenring im laufenden Betrieb stärker erwärmt als der Außenring oder feste Passungen das Spiel verringern. Dadurch behält das Lager auch unter Wärmeeinfluss ausreichend Bewegungsspiel.
Der zulässige Betriebsbereich für diese Ausführung liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Diese Spanne wird durch den Werkstoff 100Cr6, den Stahlblechkäfig sowie das eingesetzte Dichtungsmaterial bestimmt. In diesem Temperaturfenster behalten Dichtlippen und Bauteile ihre mechanische Formstabilität, was für einen verlässlichen Einsatz in Industrieanlagen sorgt.
Sowohl Innen- und Außenring als auch die Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser durchgehärtete Stahl zeichnet sich durch hohe Druckfestigkeit und Verschleißbeständigkeit im Wälzkontakt aus. Für die Führung der Wälzkörper sorgt ein stabiler Stahlblechkäfig, der die Kugeln auch bei wechselnden Belastungen gleichmäßig auf Abstand hält.
Da das Lager beidseitig mit schleifenden Dichtungen versehen ist, befindet sich eine werksseitige Fettfüllung im Lagerinneren. Ein manuelles Nachschmieren im Betrieb ist bei dieser geschlossenen Bauweise im Regelfall nicht vorgesehen, da Schmiernippel oder Nachschmierbohrungen am Außenring fehlen. Achten Sie darauf, die Dichtlippen beim Einbau nicht zu beschädigen, damit kein Schmierstoff austritt.
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