FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,47 € | 65,93 € |
| 30 | 6,95 € | 62,45 € |
Das Rillenkugellager 6019 von FAG bietet mit den Maßen 95x145x24 mm eine offene Bauform für vielseitige Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6019 von FAG ist ein einreihiges Wälzlager zur Aufnahme von Radiallasten sowie moderaten Axialkräften in beiden Richtungen. Durch die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich dieses Lager durch eine hohe Maßstabilität aus. Als offenes Kugellager besitzt das Modell keine integrierten Dichtscheiben. Dadurch eignet es sich vor allem für Einbauumgebungen, in denen ein Schmierkreislauf besteht oder externe Dichtungen das Lagerinnere vor Fremdkörpern schützen.
Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie in geschlossenen Baugruppen. Durch die normale Radiallagerluft läuft das Lager bei Standard-Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad schwingungsarm. Konstrukteure nutzen diese Bauform vorzugsweise in geschlossenen Gehäusen, da Schmieröl ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen gelangen kann. Der zylindrische Außenring ohne Nut oder Flansch erlaubt einen direkten Einbau in glatte Gehäusebohrungen.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Kugeln präzise auf Abstand und begünstigt einen reibungsarmen Lauf. Da keine schleifenden Dichtlippen anliegen, entstehen geringere Reibungsverluste im Betrieb. Die Toleranzklasse P0 (ABEC 1) ist auf gängige Passungssitze für Welle und Gehäuse ausgelegt. Bei der Konstruktion ist eine externe Gehäusedichtung vorzusehen, falls Schmutz oder Feuchtigkeit auftreten können. Für den Betrieb eignet sich passendes Schmierfett oder zirkulierendes Schmieröl.
Mit einem Innendurchmesser von 95 mm, einem Außendurchmesser von 145 mm sowie einer Breite von 24 mm folgt die Ausführung den standardisierten Hauptabmessungen. Dies ermöglicht den Einbau auf entsprechenden Wellen und in Gehäusebohrungen nach üblichen Konstruktionsvorgaben.
Ohne integrierte Dichtungen ist diese Bauform für Anwendungen ausgelegt, bei denen die Schmierstoffversorgung über ein externes Ölsystem oder eine Fettschmierung erfolgt. Die Bauart verringert den Reibungswiderstand, erfordert jedoch ein sauberes Gehäuseumfeld oder externe Dichtelemente.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad. Die Komponenten aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität und mechanische Festigkeit bei.
Mit normaler Radiallagerluft verfügt das Wälzlager über das definierte Standardspiel im unbelasteten Zustand. Das Radialspiel ist so bemessen, dass nach dem Fügen auf Welle und Gehäuse bei üblichen Betriebstemperaturen ein klemmenfreier Lauf erhalten bleibt.
Als Standard-Normaltoleranz nach DIN entspricht P0 der internationalen Einstufung ABEC 1. Sie deckt gängige Anforderungen im Maschinenbau ab und unterstützt eine prozessgerechte Montage auf präzise bearbeiteten Lagersitzen.
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