FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,76 € | 71,46 € |
| 30 | 7,52 € | 67,70 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6217 von FAG (85x150x28 mm) nimmt Radial- sowie Axialkräfte auf und arbeitet mit normaler Lagerluft.
Das Rillenkugellager 6217 gehört als einreihiges Radialkugellager zu den vielseitig nutzbaren Maschinenelementen für rotierende Wellen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, führt dieses Bauteil Wellen mit 85 mm Durchmesser in Gehäusen mit 150 mm Aufnahme. Die tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring nehmen neben vorwiegenden Radialbelastungen auch Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Durch die offene Bauform lässt sich das Lager direkt in geschmierte Kreisläufe integrieren.
Dieses Lager führt rotierende Maschinenteile bei mittleren bis großen Wellendurchmessern, an denen kombinierte Belastungen auftreten. Die Ausführung mit 28 mm Breite stellt eine tragfähige Führung rotierender Komponenten bereit. Da der Außenring weder Flansch noch Ringnut besitzt, fügt sich der zylindrische Ring bündig in glatte Gehäusebohrungen ein. Die Kombination aus Stahlblechkäfig und Wälzkörpern aus Standard-Wälzlagerstahl unterstützt einen gleichmäßigen Rundlauf.
Die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt den ungehinderten Austausch von Schmierfett oder Schmieröl mit dem umliegenden System. Der geführte Stahlblechkäfig hält die Kugeln auf konstantem Abstand, reduziert die innere Reibung und spart Gewicht gegenüber Massivkäfigen. Das Lager ist für den Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Für den Einsatz ist eine externe Abdichtung des Gehäuses gegen Schmutz und Feuchtigkeit vorzusehen, um vorzeitigen Verschleiß der Laufbahnen zu verhindern.
Die Hauptabmessungen des Lagers betragen 85 mm Innendurchmesser (Bohrung), 150 mm Außendurchmesser und 28 mm Breite. Die zylindrische Form ohne Nut oder Flansch am Außenring entspricht den üblichen Standards für zylindrische Lagersitze.
Normale Lagerluft beschreibt das radiale Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieser Wert ist so gewählt, dass nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Einpassen ins Gehäuse bei regulären Betriebstemperaturen ein passendes Betriebsspiel verbleibt.
Der Käfig aus gepresstem Stahlblech führt die Wälzkörper auf der Kreisbahn und verhindert deren Berührung untereinander. Diese Käfigart benötigt wenig Bauraum, hält das Eigengewicht gering und erlaubt dem Schmierstoff den ungehinderten Zutritt an die Kontaktzonen.
Das Lager ist für Umgebungstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieses thermischen Fensters behält der 100Cr6-Wälzlagerstahl seine Maßhaltigkeit. Die tatsächliche Temperaturobergrenze im Betrieb hängt zusätzlich vom gewählten Schmierstoff ab.
Da offene Lager keine integrierten Dichtungen besitzen, erfolgt die Schmierstoffversorgung über ein externes Schmiersystem oder eine gezielte Fettfüllung bei der Montage. Eine Gehäuseabdichtung verhindert das Austreten des Schmiermittels sowie das Eindringen von Schmutz.
Die Klassifizierung nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 entspricht der Normaltoleranz für Wälzlager. Sie definiert verbindliche Grenzwerte für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit, die den Anforderungen klassischer Antriebstechnik und allgemeiner Industrieanwendungen genügen.
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