NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 5,45 € | 103,47 € |
| 20 | 10,89 € | 98,03 € |
Das Rillenkugellager 6314 C4 von NSK bietet mit 70 mm Bohrung und vergrößertem C4-Radialspiel zuverlässigen Lauf bei starker Erwärmung.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6314 C4 von NSK ist für vorwiegend radiale Belastungen konstruiert und nimmt zusätzlich axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Die Ausführung besitzt die Hauptabmessungen 70 mm Innendurchmesser, 150 mm Außendurchmesser und 35 mm Breite. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig, widersteht das offene Lager Temperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius.
Industrieantriebe und Maschinenkomponenten mit ausgeprägter Wärmeentwicklung stellen das primäre Einsatzfeld für dieses Wälzlager dar. Durch Temperaturunterschiede zwischen rotierender Welle und Gehäuse dehnt sich der Innenring stärker aus als der Außenring. Die offene Bauform erlaubt eine flexible Schmierung über den Gehäusekreislauf, erfordert jedoch eine saubere Einbauumgebung oder externe Gehäusedichtungen gegen Schmutzeintritt.
Die Ausführung C4 weist eine größere Radialluft auf als die Normalausführung CN oder die Stufe C3. Dieses vergrößerte Spiel kompensiert starke thermische Ausdehnungen im Betrieb sowie Passungsübermaße auf Welle und Gehäuse. Nach dem Einpressen und Erreichen der Betriebstemperatur verringert sich das Radialspiel auf das erforderliche Betriebsspiel. Für Präzisionsanwendungen mit engen Führungsanforderungen ist eine Ausführung mit geringerer Lagerluft vorzuziehen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 70 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm sowie eine Breite von 35 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Beide Ringe und die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl.
Die Kennzeichnung C4 definiert eine stark erhöhte Radiallagerluft oberhalb der Standardluft und oberhalb der Stufe C3. Dieser zusätzliche Freiraum zwischen Kugeln und Laufbahnen dient dazu, ein Klemmen des Lagers bei starken Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring oder durch stramme Passungssitze zu vermeiden.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Die maßliche Stabilität der Ringe und des Stahlblechkäfigs bleibt innerhalb dieser Spanne erhalten. Beim Einsatz am thermischen Limit muss das verwendete Schmiermittel auf die entsprechende Einsatztemperatur abgestimmt sein.
Die offene Konstruktion ohne integrierte Dicht- oder Deckscheiben ermöglicht die freie Zirkulation von Schmieröl oder Schmierfett aus dem umgebenden Maschinengehäuse. Gleichzeitig minimiert der Verzicht auf schleifende Dichtlippen den Reibungswiderstand. Zum Schutz vor Feststoffpartikeln und Feuchtigkeit ist eine externe Gehäuseabdichtung vorzusehen.
Die Fertigung erfolgt nach der normalen Toleranzklasse P0 (auch als PN oder ABEC 1 bezeichnet). Diese Genauigkeitsstufe erfüllt die üblichen Anforderungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau für präzisen Rundlauf und definierte Maßhaltigkeit der Lagersitzflächen.
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