NACHI
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 13,44 € | 255,32 € |
| 5 | 26,88 € | 241,88 € |
Das Rillenkugellager 6228 C3 von NACHI (140x250x42 mm) kombiniert einreihige Bauform mit vergrößerter Lagerluft für anspruchsvolle radiale sowie axiale Belastungen.
Dieses offene Rillenkugellager 6228 C3 von NACHI nimmt radiale Führungskräfte und beidseitig wirkende Axialkräfte auf. Ringe und Wälzkörper bestehen aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6), gefertigt in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand. Mit einer Bohrung von 140 mm, 250 mm Außendurchmesser und 42 mm Breite eignet sich diese Ausführung für größere Wellenlagerungen im Maschinenbau.
Konstruktionen mit großen Wellendurchmessern nutzen diese Baugröße zur Aufnahme hoher radialer Hauptlasten in Kombination mit moderaten Axialkräften in beiden Richtungen. Weil das Wälzlager ungedichtet ausgeführt ist, arbeitet es reibungsarm innerhalb öl- oder fettgeschmierter Gehäusesysteme. Die zylindrische Ausführung ohne Nut am Außenring unterstützt den passgenauen Sitz in entsprechenden Gehäusebohrungen.
Die interne Radiallagerluft C3 liegt über dem Normbereich normaler Lagerluft. Dieses vergrößerte Radialspiel gleicht thermische Ausdehnungen aus, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Ebenso kompensiert das Spiel die Verengung des Innenrings bei festem Passungssitz auf der 140-mm-Welle. Der Werkstoff und die Konstruktion sind für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 140 mm, einen Außendurchmesser von 250 mm und eine Baubreite von 42 mm. Der Außenring verfügt über eine zylindrische Mantelfläche ohne Flansch oder Sicherungsnut. Diese Hauptmaße entsprechen den standardisierten Abmessungen dieser Baureihe.
Der Zusatz C3 kennzeichnet eine vergrößerte radiale Lagerluft gegenüber der Standardausführung. Das zusätzliche Spiel gleicht temperaturbedingte Ausdehnungen aus und trägt dazu bei, ein Klemmen der Wälzkörper zu verhindern, wenn feste Passungen den Innenring aufdehnen. Der freie Lauf des Lagers bleibt dadurch gewahrt.
Ein offenes Rillenkugellager besitzt keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Dadurch entsteht keine zusätzliche Reibung durch schleifende Dichtelemente, und das Lager lässt sich direkt über das Gehäusesystem mit Schmierstoff versorgen. Der Schutz vor Verschmutzung obliegt bei diesem Aufbau der externen Gehäusekonstruktion.
Ein Stahlblechkäfig hält die Kugeln auf definiertem Abstand und führt sie in den Laufbahnen. Diese Käfigbauart weist ein geringes Eigengewicht auf und lässt Raum für den Durchfluss von Schmieröl oder Schmierfett zwischen den Wälzkörpern. Der Käfig deckt den vollen Temperaturbereich des Lagers ab.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Sowohl der verbaute Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig sind auf diese Einsatzspanne ausgelegt. Bei der Auswahl des Schmierstoffs ist darauf zu achten, dass dieser für die auftretenden Betriebstemperaturen geeignet ist.
Das Wälzlager ist in der Toleranzklasse P0/PN gefertigt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz definiert die zulässigen Abweichungen für Rundlauf, Maßhaltigkeit und Planlauf der Lagerringe im industriellen Maschinenbau.
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