ZEN
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Das Rillenkugellager RLS5 bietet als offenes einreihiges Wälzlager mit 15,875 mm Bohrung verlässlichen Lauf für vorwiegend radiale Belastungen.
Das Rillenkugellager RLS5 ist ein einreihiges Wälzlager nach zölligen Abmessungen, das radiale sowie leichte axiale Kräfte aufnimmt. Mit einer Bohrung von 15,875 mm, einem Außendurchmesser von 39,688 mm und einer Breite von 11,113 mm kommt dieses Modell von ZEN in vielen Industrieanwendungen zum Einsatz. Die offene Bauform erlaubt eine direkte Schmiermittelzufuhr durch Öl oder Fett im jeweiligen Gehäuse. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, erfüllt das Lager grundlegende Anforderungen des Maschinenbaus bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius.
Das Rillenkugellager RLS5 findet vor allem dort Verwendung, wo Wellen mit zölligem Durchmesser gelagert werden und eine externe Gehäuseschmierung vorliegt. Die einreihige Konstruktion nimmt vorwiegend Radialkräfte auf, führt Wellen aber auch axial in beiden Richtungen. Typische Einsatzbereiche liegen im allgemeinen Maschinenbau bei geschütztem Einbauraum mit externer Schmierstoffversorgung.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand. Weil der Außenring ohne Nut und Flansch ausgeführt ist, lässt sich das Lager passgenau in zylindrische Gehäusebohrungen einsetzen.
Die offene Ausführung kommt ohne integrierte Dichtscheiben aus, wodurch keine Reibung durch schleifende Dichtlippen entsteht. Dies ermöglicht einen leichten Anlauf sowie die freie Wahl des Schmierstoffs im Gehäuseraum. Die normale Radiallagerluft und die Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 bieten ein abgestimmtes Betriebsspiel für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Vor dem Einbau sind die zölligen Anschlussmaße der Welle abzugleichen.
Die Abmessungen betragen 15,875 mm für die Bohrung, 39,688 mm für den Außendurchmesser sowie 11,113 mm für die Breite. Diese zöllige Baureihe kommt in Konstruktionen mit entsprechenden Zollmaßen an Welle und Gehäuse zum Einsatz.
Als offenes Wälzlager verfügt diese Ausführung über keine integrierten Dichtungen oder Fettfüllungen ab Werk. Die Schmierung erfolgt über das umgebende Gehäuse mittels Öl oder Schmierfett. Achten Sie auf eine saubere Umgebung, da Fremdkörper ungehindert in die Laufbahnen eindringen können, wenn keine Gehäusedichtung vorhanden ist.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Die Komponenten aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Das eingesetzte Gehäuseschmiermittel sollte für die gewählte Betriebstemperatur ausgelegt sein.
Normale Radiallagerluft bezeichnet das standardmäßige Betriebsspiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen ohne vergrößertes Spiel wie bei C3. Sie eignet sich für reguläre Anwendungen, bei denen keine starken Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten.
Die Fertigung erfolgt nach der Standard-Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN sowie ABEC 1. Diese Einstufung genügt den Anforderungen gängiger Industrieanwendungen im allgemeinen Maschinenbau und unterstützt einen zuverlässigen Rundlauf im zylindrischen Lagersitz.
Lagerringe und Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Wälzlagerstahl 100Cr6, der eine hohe Belastbarkeit bietet. Zur Führung der Kugeln dient ein robuster Stahlblechkäfig, der für Betriebstemperaturen bis +150 Grad geeignet ist.
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