SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,26 € | 61,89 € |
| 30 | 6,52 € | 58,63 € |
Das Rillenkugellager W6206 von SKF bietet mit den Maßen 30x62x16 mm Korrosionsschutz durch Ringe und Wälzkörper aus nichtrostendem Stahl.
Das einreihige Rillenkugellager W6206 von SKF ist ein korrosionsbeständiges Wälzlager für anspruchsvolle Umgebungen. Sowohl die Laufringe als auch die Kugeln bestehen aus nichtrostendem Stahl, was das Lager vor Feuchtigkeit und aggressiven Medien schützt. Mit einer Bohrung von 30 mm, einem Außendurchmesser von 62 mm und einer Breite von 16 mm entspricht die Ausführung gängigen Einbaumaßen. Das Bauteil besitzt einen Stahlblechkäfig und ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt.
Das Rillenkugellager W6206 eignet sich vorrangig für Konstruktionen, bei denen Bauteile feuchter Umgebung oder korrosiven Einflüssen ausgesetzt sind. Es nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Konstrukteure nutzen diese Lagerung vor allem bei Feuchtigkeitseinwirkung oder direktem Kontakt mit Flüssigkeiten. Durch die Fertigung aus nichtrostendem Stahl behält das Lager auch bei Wasserkontakt seine Funktionsfähigkeit und vermeidet frühzeitigen Rostbefall.
Als offenes Lager besitzt das Modell W6206 keine integrierten Dichtscheiben. Dieser Aufbau ermöglicht eine gezielte Schmierung mit anwendungsspezifischen Schmierstoffen wie temperaturbeständigen Ölen oder geeigneten Fetten. Anwender sollten auf eine wirksame Gehäuseabdichtung achten, um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern. Die normale Radiallagerluft (Klasse P0/PN bzw. ABEC 1) passt für herkömmliche Passungen und Standard-Betriebstemperaturen im industriellen Alltag.
Dieses Wälzlager verfügt über einen Innendurchmesser (Bohrung) von 30 mm, einen Außendurchmesser von 62 mm sowie eine Breite von 16 mm. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Nut ausgeführt. Diese Abmessungen ermöglichen den direkten Austausch in genormten Gehäusen und auf entsprechenden Wellensitzen.
Nichtrostender Stahl schützt Innenring, Außenring und Wälzkörper vor Korrosion durch Feuchtigkeit, Wasser oder mild alkalische und saure Medien. Herkömmlicher Wälzlagerstahl würde unter solchen Bedingungen schnell oxidieren und verschleißen. Das Material ermöglicht somit den Betrieb in feuchten Arbeitsbereichen der Prozesstechnik.
Ein offenes Lager besitzt weder Deckscheiben noch berührende Dichtlippen, wodurch die Wälzkörper und der Stahlblechkäfig frei zugänglich bleiben. Diese Konstruktion bietet minimale Reibung und erlaubt die flexible Auswahl des Schmierstoffs. Zum Schutz vor Verschmutzung ist eine externe Abdichtung über das umgebende Maschinengehäuse erforderlich.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Spanne behalten das Lagermaterial und der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität und Festigkeit. Bei der Festlegung der Schmierintervalle ist die tatsächliche Betriebstemperatur im Lagerraum stets zu berücksichtigen.
Die normale Lagerluft bezeichnet das werkseitig vorhandene radiale Spiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie dient dazu, dass sich das Lager nach dem Aufpressen auf die Welle und bei betriebsbedingter Erwärmung frei drehen kann, ohne zu verklemmen.
Das Bauteil ist nach Toleranzklasse P0/PN gefertigt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Dies definiert die Standardgenauigkeit für Maßhaltigkeit, Rundheit und Planlauf im Maschinenbau. Sie genügt für die Mehrheit aller industriellen Drehbewegungen ohne gesteigerte Präzisionsanforderungen.
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