FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,44 € | 8,37 € |
| 50 | 0,88 € | 7,93 € |
| 100 | 1,32 € | 7,49 € |
Das Rillenkugellager 16004 von FAG bietet mit 20x42x8 mm eine schmale Bauform für radiale Führungen im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad.
Das Rillenkugellager 16004 von FAG Wälzlager ist ein einreihiges Radialkugellager nach Standardtoleranz P0/ABEC 1. Es besitzt eine Bohrung von 20 mm, einen Außendurchmesser von 42 mm sowie eine schmale Baubreite von 8 mm. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) führt das Wälzlager vorrangig radiale Belastungen und nimmt zusätzlich leichte axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig im Betrieb.
Konstrukteure greifen auf das Rillenkugellager 16004 zurück, wenn der radiale Bauraum begrenzt ist und eine geringe Gehäusebreite gefordert wird. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Wellen- und Antriebskonstruktionen mit sauberem Schmierstoffkreislauf. Da das Lager beidseitig offen ausgeführt ist, setzt es eine saubere Einbauumgebung oder ein abgedichtetes Gehäuse voraus. In solchen Systemen lässt sich das Wälzlager flexibel in zentrale Öl- oder Fettschmierungen einbinden.
Dieses Modell wird ohne integrierte Dichtscheiben geliefert und besitzt eine normale Radiallagerluft. Das interne Lagerspiel trägt dazu bei, geringe Maßänderungen bei Erwärmung im Betriebszustand auszugleichen, ohne unzulässige Verspannungen im Wälzkontakt zu erzeugen. Weil kein berührender Dichtring Reibung erzeugt, eignet sich die offene Konstruktion für reibungsarme Läufe. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass die Schmierung durch das umgebende Aggregat erfolgt und keine Schmutzpartikel an die Laufbahnen gelangen.
Mit einem Innendurchmesser von 20 mm, einem Außendurchmesser von 42 mm und einer Breite von 8 mm gehört die Reihe 160 zu den schmal bauenden Wälzlagern. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut.
Durch den Verzicht auf integrierte Dichtscheiben tritt im Betrieb keine Dichtungsreibung auf. Dieses Lager kommt zum Einsatz, wenn die Einbaustelle im Gehäuse extern abgedichtet ist oder über ein Schmiersystem versorgt wird. Die Schmierung kann vor Ort mit Fett oder Schmieröl erfolgen.
Normale Lagerluft bezeichnet das werkseitig definierte Radialspiel im unmontierten Zustand, das für standardmäßige Passungskombinationen und übliche Betriebstemperaturen ausgelegt ist. Die Wälzkörper bewegen sich bei Betriebserwärmung frei in den Rillen von Innen- und Außenring, wodurch die Komponenten ohne schädliche Vorspannung abrollen.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 und der stabile Käfig aus Stahlblech bewahren in diesem Spektrum ihre Formstabilität. Ausschlaggebend für die tatsächliche Einsatzgrenze ist in der Praxis der verwendete Schmierstoff, der auf die spezifische Betriebstemperatur abgestimmt sein muss.
P0 bzw. ABEC 1 definiert die reguläre Standard-Toleranzklasse für Wälzlager. Sie bestimmt zulässige Abweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlaufgenauigkeit. Diese Toleranzklasse genügt für Standardanwendungen mit regulären Anforderungen an Welle und Gehäusebohrung.
Sowohl die massiven Lagerringe als auch die Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser durchgehärtete Chromstahl zeichnet sich durch hohe Ermüdungsfestigkeit und Verschleißbeständigkeit aus. Zusammen mit dem gepressten Stahlblechkäfig unterstützt das Material ein gleichmäßiges Laufverhalten bei vorwiegend radialer Beanspruchung.
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