6212 -TB-P63 Rillenkugellager von FAG
6212 -TB-P63 Rillenkugellager von FAG

FAG

Rillenkugellager FAG 6212 -TB-P63

Technische Daten
 
Innendurchmesser
60 mm
Außendurchmesser
110 mm
Breite
22 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Hartgewebekäfig
Lagerluft
leicht erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P6 bzw. ABEC 3
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
ohne Flansch/Nut
Material der Wälzkörper
Standard-Wälzlagerstahl
Temperaturbereich
-20 bis +120 °C
Gewicht
0,783 kg
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Rillenkugellager FAG 6212 -TB-P63
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Rillenkugellager FAG 6212 -TB-P63

Das FAG Rillenkugellager 6212 -TB-P6-C3 (60x110x22 mm) kombiniert P6-Toleranz, Hartgewebekäfig und C3-Lagerluft für anspruchsvolle Industrieantriebe.

Das Rillenkugellager 6212 -TB-P6-C3 von FAG ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit den Abmessungen 60 mm Bohrung, 110 mm Außendurchmesser und 22 mm Breite. Diese offene Ausführung ohne Dichtscheiben verfügt über einen zylindrischen Außenring ohne Flansch oder Nut. Dank der feineren Toleranzklasse P6 bietet das Lager eine präzisere Führungsgenauigkeit. Wälzkörper und Laufbahnen nehmen radiale Lasten sowie beidseitige axiale Führungskräfte auf. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius.

Wofür eignet sich das Rillenkugellager 6212 -TB-P6-C3?

Industrielle Antriebslagerungen und schnelllaufende Wellen nutzen dieses Wälzlager vor allem dann, wenn hohe Drehzahlen und thermische Einflüsse zusammentreffen. Der verbaute Hartgewebekäfig läuft leise und vibrationsarm, was die Führung der Kugelreihen bei schnellen Rotationen unterstützt. Durch die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 gleicht das Bauteil Wärmedehnungen zwischen Welle und Gehäuse aus, ohne dass es zu inneren Verspannungen kommt. Die offene Bauform ermöglicht zudem eine gezielte Schmierstoffversorgung über externe Öl- oder Fettsysteme im Gehäuse.

Welche Vorteile bieten P6-Toleranz und Hartgewebekäfig?

Die Fertigung nach Toleranzklasse P6 bzw. ABEC 3 reduziert Rundlauffehler und Maßabweichungen gegenüber Lagern mit Normaltoleranz. Konstrukteure und Instandhalter wählen diese Variante, wenn eine exakte Wellenführung gefordert ist. Der Hartgewebekäfig bringt ein geringes Eigengewicht mit, was die Fliehkräfte im Wälzkörpersatz mindert. Da das Lager ungedichtet ausgeführt ist, sollten Sie bei der Konstruktion für eine externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutz sorgen. Beachten Sie bei der Auslegung stets den Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad.

Welche Maße hat das Rillenkugellager 6212 -TB-P6-C3?

Das Rillenkugellager weist eine Bohrung von 60 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm sowie eine Breite von 22 mm auf. Die Kugelreihen laufen in einem einreihigen Aufbau ohne Flansch oder Nut am Außenring. Beide Ringe und die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, der eine hohe Formstabilität bietet.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen C3 bei diesem Lager?

Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Das interne Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen fällt größer aus. Dadurch trägt das Lager dazu bei, mechanischen Verspannungen vorzubeugen, wenn sich die Welle während des Betriebs erwärmt oder Passungen mit starkem Übermaß montiert werden.

Welche Eigenschaften zeichnen den Hartgewebekäfig aus?

Der Hartgewebekäfig besteht aus schichtstoffbasiertem Werkstoff mit geringer Dichte. Diese Konstruktion reduziert die auf den Käfig wirkenden Fliehkräfte und unterstützt einen leisen Lauf bei höheren Umlaufgeschwindigkeiten. Zudem weist das Material ein günstiges Dämpfungsverhalten auf, was Schwingungen im Betrieb mindern hilft.

Was kennzeichnet die Toleranzklasse P6 bzw. ABEC 3?

Toleranzklasse P6, international auch als ABEC 3 bezeichnet, definiert engere Fertigungstoleranzen für Maß- und Laufgenauigkeit als die Standardklasse Normal. Dies führt zu einem reduzierten Rundlauffehler der Ringe. Anwendungen mit hohen Anforderungen an Laufruhe und Wellenführung profitieren direkt von diesen engeren Toleranzgrenzen.

Warum wird das Lager in offener Ausführung gefertigt?

Die offene Konstruktion besitzt weder Deck- noch Schleifdichtungen an den Stirnseiten. Schmierstoffe aus dem Maschinengehäuse, etwa zirkulierendes Getriebeöl oder Fettfüllungen, können die Laufbahnen ungehindert erreichen. Allerdings erfordert der offene Einbau separate Gehäusedichtungen, um das Eindringen von Fremdkörpern und Schmutzpartikeln abzuwehren.

In welchem Temperaturbereich lässt sich das Lager betreiben?

Der zulässige Temperaturbereich für dieses Wälzlager liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl als auch der Hartgewebekäfig sind für diesen Betriebsrahmen spezifiziert. Beim Einsatz sollten Sie darauf achten, dass der verwendete Schmierstoff ebenfalls für die vorherrschenden Betriebstemperaturen freigegeben ist.

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