TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,84 € | 16,17 € |
| 25 | 1,70 € | 15,31 € |
| 50 | 2,55 € | 14,46 € |
Das Rillenkugellager 6308 von TIMKEN nimmt mit den Maßen 40x90x23 mm radiale sowie moderate axiale Belastungen auf.
Beim Rillenkugellager 6308 handelt es sich um ein einreihiges Wälzlager des Herstellers TIMKEN. Gefertigt aus klassischem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), nimmt diese Bauform vorrangig Radialkräfte auf und führt Wellen in beiden axialen Richtungen. Durch die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtscheiben eignet sich dieses Kugellager vor allem für Einbauumgebungen, in denen ein vorhandenes Schmiersystem wie Ölumlauf oder Tauchschmierung genutzt wird. Sie erhalten ein genormtes Maschinenelement mit 40 mm Innen- und 90 mm Außendurchmesser.
Konstrukteure und Instandhalter greifen zum Rillenkugellager 6308, wenn rotierende Wellen im allgemeinen Maschinenbau gelagert werden müssen. Da das Bauteil offen ausgeführt ist, gelangt Schmiermittel ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen. Dies erlaubt den Einsatz bei höheren Drehzahlen, da keine schleifenden Dichtlippen zusätzliche Reibungswärme erzeugen. Voraussetzung für den Einsatz ist ein geschlossenes Gehäuse, das die Schmierstelle vor Verunreinigungen von außen schützt.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Rillenkugellager 6308 gleichmäßig und hält mechanischen Beanspruchungen in einem Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad stand. Mit der normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) entspricht das Lager den üblichen Industriestandards für passgenaue Wellen- und Gehäusesitze. Diese Variante empfiehlt sich, wenn externe Dichtungen das Lagerumfeld absichern und kontinuierlich Schmiermittel zugeführt wird.
Mit einer Bohrung von 40 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm und einer Breite von 23 mm entspricht das Wälzlager standardisierten Abmessungen. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und verfügt weder über einen Flansch noch über eine Ringnut, wodurch sich das Lager bündig in zylindrische Gehäusebohrungen montieren lässt.
Ein offenes Lager besitzt keine werkseitig montierten Deck- oder Dichtscheiben. Dadurch kann extern zugeführtes Schmiermittel wie Getriebeöl ungehindert zirkulieren. Gleichzeitig entsteht keine Reibung durch berührende Dichtlippen. Um Verschleiß durch Fremdpartikel zu vermeiden, erfordert diese Bauart jedoch eine saubere Einbauumgebung und eine gehäuseseitige Abdichtung.
Die normale Lagerluft bezeichnet das standardmäßige radiale Spiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen vor dem Einbau. Nach dem Aufpressen des Innenrings auf die Welle verringert sich dieses Spiel betriebsbedingt leicht. Die Standardausführung sorgt bei normalen Betriebstemperaturen und üblichen Passungstoleranzen für einen ruhigen, spielfreien Lauf.
TIMKEN gibt für das Lager einen Temperatureinsatzbereich von -20 bis +120 Grad an. Innerhalb dieses Fensters bleiben sowohl die Maßhaltigkeit des Wälzlagerstahls als auch die Stabilität des Stahlblechkäfigs erhalten. Achten Sie darauf, ein Schmiermittel zu wählen, das diesen thermischen Bereich ebenfalls abdeckt.
Das Kugellager entspricht der Toleranzklasse P0 bzw. PN sowie ABEC 1. Dies ist die gängige Standard-Genauigkeitsklasse für industrielle Anwendungen, die eine definierte Maßhaltigkeit bei Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf für gewöhnliche Maschinenbauanforderungen bietet.
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