SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5,82 € | 110,60 € |
| 20 | 11,64 € | 104,78 € |
Das Rillenkugellager W6207 von SKF aus nichtrostendem Stahl bietet mit 35 mm Innen- und 72 mm Außendurchmesser wirksamen Korrosionsschutz für rotierende Wellen.
Beim Rillenkugellager W6207 handelt es sich um ein einreihiges Wälzlager, das radiale Kräfte sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen aufnimmt. Ringe und Wälzkörper bestehen aus nichtrostendem Stahl, wodurch sich diese Ausführung für Betriebsumgebungen mit Feuchtigkeitseinfluss anbietet. Gefertigt in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1), verfügt die Baueinheit über normale Radiallagerluft und arbeitet in einem Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Lagerung vor allem dort, wo Feuchtigkeit auf die Lagerstelle trifft und Korrosionsbeständigkeit gefordert ist. Typische Anwendungsbereiche finden sich in feuchten Betriebsumgebungen sowie in Anlagen mit regelmäßigen Reinigungsvorgängen. Da das Lager offen ausgeführt ist, lässt es sich flexibel mit anwendungsspezifischen Schmierstoffen versorgen oder in bestehende Ölkreisläufe einbinden.
Die Fertigung aus nichtrostendem Stahl schützt Wälzkörper und Laufbahnen vor Zersetzung durch Flüssigkeiten. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Kugeln gleichmäßig in den Laufrillen des Außen- und Innenrings. Da der Außenring ohne Nut oder Flansch ausgeführt ist, fügt sich das Lager direkt in zylindrische Gehäusebohrungen ein. Bei der Montage offener Lager empfiehlt sich eine externe Gehäuseabdichtung gegen eindringenden Schmutz.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 35 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm und eine Breite von 17 mm. Durch die Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN lässt sich das Bauteil maßhaltig auf passenden Wellen und in entsprechenden Gehäusen montieren.
Nichtrostender Stahl schützt Lagerringe und Wälzkörper vor Korrosion, wenn Feuchtigkeit auf die Lagerstelle einwirkt. Dieses Material mindert Rostbildung bei Kontakt mit Wasser, was die Betriebssicherheit rotierender Einheiten in feuchten Arbeitsbereichen unterstützt.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das interne Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im Ausgangszustand vor dem Aufpressen. Sie ist so dimensioniert, dass gängige Wellen- und Gehäusepassungen im Betrieb eine präzise Führung unterstützen, ohne dass es bei üblichen Betriebstemperaturen zu Verspannungen kommt.
Offene Wälzlager besitzen keine herstellerseitige Dichtung oder Fettfüllung. Anwender können Schmierstoffart und Schmiermenge eigenständig festlegen, beispielsweise für die Schmierung über einen Ölkreislauf oder mittels Spezialfett. Für den Betrieb sollte das umgebende Maschinengehäuse eine entsprechende Abdichtung gegen Verunreinigungen und Schmierstoffverlust übernehmen.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad Celsius spezifiziert. Innerhalb dieses thermischen Fensters bleiben die Materialeigenschaften des nichtrostenden Stahls sowie die Geometrie des Stahlblechkäfigs formstabil. Der gewählte Schmierstoff sollte ebenfalls für das entsprechende thermische Profil ausgelegt sein.
Der Stahlblechkäfig hält die Kugeln auf konstantem Abstand zueinander und verhindert ein Aneinanderreiben benachbarter Wälzkörper. Er kombiniert ein geringes Eigengewicht mit Festigkeit gegenüber Schwingungen. Gleichzeitig lässt die offene Käfigform Raum für das ungehinderte Zirkulieren von Schmieröl oder Schmierfett im Lagerinnenraum.
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