NACHI
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 23,55 € | 447,37 € |
| 3 | 47,09 € | 423,83 € |
Das Rillenkugellager 6232 von NACHI mit den Maßen 160x290x48 mm nimmt hohe Radiallasten auf und dient als offenes Wälzlager im Großmaschinenbau.
Das Rillenkugellager 6232 ist ein einreihiges Wälzlager mit 160 mm Bohrung, 290 mm Außendurchmesser und 48 mm Breite. Als ungedichtetes Lager nimmt diese Ausführung vorwiegend radiale sowie moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) verleiht Wälzkörpern und Laufbahnen eine beständige Gefügestruktur. Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig und normaler Radiallagerluft eignet sich dieses Modell von NACHI für vielseitige Industrieanwendungen.
Konstrukteure setzen dieses groß dimensionierte Lager vor allem im allgemeinen Maschinen- und Getriebebau sowie in Industrieantrieben ein. Da das Rillenkugellager 6232 für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt ist, deckt es thermisch anspruchsvolle Betriebszustände ab. Der glatte Außenring ohne Flansch ermöglicht den direkten Einbau in passgenaue Gehäusebohrungen. Typische Einsatzorte finden sich in Baugruppen, bei denen die Schmierstoffversorgung über ein externes Gehäusesystem mit Öl oder Fett erfolgt.
Die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtscheiben ermöglicht einen leichten Lauf ohne zusätzliche Dichtungsreibung. Zudem erreichen Schmierstoffe die Laufbahnen ungehindert. Voraussetzung hierfür ist eine wirksame Abdichtung der umgebenden Gehäusekonstruktion, damit keine Fremdpartikel oder Feuchtigkeit in das Wälzlager eindringen. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 deckt reguläre Anforderungen an die Maßgenauigkeit im Maschinenbau ab.
Mit einem Innendurchmesser von 160 mm, einem Außendurchmesser von 290 mm und einer Breite von 48 mm eignet sich dieses Modell für schwere Wellenlagerungen. Bei der Montage sind die Durchmesser auf die vorgesehenen Wellen- und Gehäusesitze abzustimmen.
Ohne schleifende Dichtlippen treten keine zusätzlichen Reibungsverluste auf. Schmierstoffe wie Öl oder Fließfett zirkulieren frei zwischen Innen- und Außenring. Die Konstruktion verlangt jedoch ein sauberes Einbauumfeld und externe Gehäusedichtungen, um das Lager vor Verunreinigungen und Feuchtigkeit zu schützen.
Normale Radiallagerluft beschreibt das werksseitige Radialspiel im unmontierten Zustand für übliche Betriebs- und Einbaubedingungen. Nach dem Einpressen auf die Welle verringert sich dieses Spiel durch die Aufweitung des Innenrings geringfügig, bleibt aber im vorgesehenen Funktionsbereich.
Der zulässige Bereich reicht von -20 bis +150 Grad. Sowohl die Wälzkörper als auch die Ringe aus 100Cr6-Wälzlagerstahl und der verbaute Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Der eingesetzte externe Schmierstoff muss auf diesen Betriebsbereich abgestimmt sein.
Er hält die Wälzkörper in gleichmäßigem Abstand zueinander auf den Laufbahnen. Dies verhindert den direkten Kontakt benachbarter Kugeln, verringert Reibung sowie Geräuschentwicklung und unterstützt eine gleichmäßige Verteilung des Schmierstoffs. Durch seine metallische Bauart hält er Betriebstemperaturen bis +150 Grad stand.
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