ZEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Rillenkugellager 61804 von ZEN bietet mit 20 mm Bohrung und schlankem Querschnitt eine funktionale Lösung für platzsparende Konstruktionen.
Das Rillenkugellager 61804 ist ein einreihiges Radialkugellager der schmalen Baureihe 618. Mit kompakten Abmessungen von 20 mm Innendurchmesser, 32 mm Außendurchmesser und lediglich 7 mm Breite ermöglicht dieses Bauteil schlanke Gehäusekonstruktionen bei geringem Eigengewicht. Als offenes Wälzlager ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt es den direkten Schmierstoffzugang über das umgebende System. Der Hersteller ZEN fertigt Ringe und Wälzkörper aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) für den industriellen Einsatz.
Konstrukteure greifen bevorzugt dann zu diesem Typ, wenn der radiale Einbauraum stark begrenzt ist und gleichzeitig eine präzise Wellenführung gefordert wird. Das Lager nimmt vorrangig radiale Kräfte auf, führt die Welle jedoch auch bei moderaten axialen Belastungen in beide Richtungen. Häufig findet sich die Bauform in feinmechanischen Vorrichtungen und kompakten Getriebestufen mit begrenztem Bauraum. Wegen der offenen Gestaltung eignet sich die Einheit vor allem für saubere Einbauumgebungen oder geschlossene Gehäuse mit zentraler Schmierstoffversorgung.
Die ungedichtete Konstruktion sorgt für einen geringen Drehwiderstand, da keine schleifenden Dichtlippen auf den Innenring einwirken. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper und hält den Reibungsverlust im Betrieb niedrig. In Kombination mit der normalen Radiallagerluft eignet sich das Element für Anwendungen mit üblichen Passungswahlen und geringer Wärmeentwicklung. Hinsichtlich der Maßgenauigkeit entspricht die Ausführung der Toleranzklasse P0 (ABEC 1), wodurch sie universelle Montageanforderungen im Maschinenbau ohne Sonderaufwand erfüllt.
Die Hauptabmessungen betragen exakt 20 mm für die Innenbohrung, 32 mm für den Außendurchmesser sowie 7 mm in der Gesamtbreite. Durch dieses niedrige Querschnittsverhältnis zählt das Bauteil zu den Dünnringlagern, die speziell für Gehäuse mit geringem radialem Bauraum konzipiert sind.
Eine offene Ausführung besitzt weder Deck- noch Dichtscheiben. Dadurch entstehen keine Reibungsverluste durch Dichtlippen, was hohe Drehzahlen und einen leichten Lauf begünstigt. Allerdings erfordert dieses Lager eine geschützte Einbauumgebung und eine externe Schmierung, da Schmutzpartikel ungehindert in das Laufbahnsystem eindringen könnten.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 Grad und +150 Grad Celsius. Die Maßstabilität der Bauteile aus 100Cr6-Wälzlagerstahl sowie der temperaturfeste Stahlblechkäfig decken typische industrielle Temperaturspannen problemlos ab. Ausschlaggebend für die tatsächliche Einsatzgrenze ist das im Gehäuse verwendete Schmiermittel.
Die Toleranzklasse P0, häufig auch als Standard-Toleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet, definiert die zulässigen Maß- und Laufabweichungen nach gängigen Wälzlagernormen. Sie genügt den Anforderungen der meisten industriellen Anwendungen an Rundlauf und Passgenauigkeit bei regulären Fertigungstoleranzen von Wellen und Lagergehäusen.
Der Stahlblechkäfig trennt die einzelnen Wälzkörper, verhindert deren Berührung untereinander und sorgt für eine gleichmäßige Lastverteilung im Betrieb. Er weist ein geringes Gewicht auf, beansprucht wenig Schmierstoffraum im Lagerinneren und erweist sich als unempfindlich gegenüber den zulässigen Betriebstemperaturen.
Die Einstufung als normale Radiallagerluft (Normalluft) bedeutet, dass das Lager ein mittleres Betriebsspiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen aufweist. Dies trägt zu einem klemmfreien Lauf bei herkömmlichen Passungspaarungen auf der Welle sowie im Gehäuse bei, sofern keine extremen thermischen Dehnungen auftreten.
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