FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,24 € | 4,65 € |
| 100 | 0,50 € | 4,39 € |
| 250 | 0,74 € | 4,15 € |
| 500 | 0,99 € | 3,90 € |
Das Rillenkugellager 6302 -C (open) von FAG bietet mit 15x42x13 mm und Toleranzklasse P6 hohe Laufgenauigkeit für anspruchsvolle Wellenlagerungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6302 -C (open) von FAG nimmt vorwiegend radiale Kräfte auf und stützt zusätzlich axiale Belastungen in beiden Richtungen ab. Mit einem Innendurchmesser von 15 mm, einem Außendurchmesser von 42 mm sowie einer Breite von 13 mm passt diese Bauform in standardisierte Gehäusesitze. Gefertigt aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich das offene Lager durch hohe Formstabilität aus. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf der gehärteten Laufbahn.
Dieses Radialkugellager eignet sich für Konstruktionen, bei denen Wellen mit hoher Drehgenauigkeit geführt werden müssen. Da das Bauteil offen ausgeführt ist, kommt es vorrangig in geschlossenen Bauräumen mit bestehender externer Abdichtung oder Ölumlaufschmierung zum Einsatz. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +120 Grad Celsius. Die Bauform ohne Flansch oder Umfangsnut am Außenring ermöglicht das direkte Einpassen in zylindrisch gebohrte Lagergehäuse.
Die Fertigung nach Toleranzklasse P6, vergleichbar mit ABEC 3, bedeutet geringere Abweichungen bei Maß-, Form- und Laufgenauigkeit gegenüber der Normaltoleranz. Dies begünstigt einen vibrationsarmen Lauf und reduziert das Betriebsgeräusch bei höheren Drehzahlen. In Kombination mit der normalen Radiallagerluft CN behält die Welle nach dem fachgerechten Fügen die erforderliche Beweglichkeit. Achten Sie bei der Konstruktion darauf, dass die Gegenlaufflächen und Lagersitze ebenfalls entsprechend feingedreht oder geschliffen sind.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 15 mm, einen Außendurchmesser von 42 mm und eine Breite von 13 mm. Diese Abmessungen entsprechen der genormten metrischen Baureihe 6302 und ermöglichen den passgenauen Austausch in zylindrischen Lagersitzen ohne Anpassungsarbeiten an Welle oder Gehäuse.
Toleranzklasse P6, im angloamerikanischen Raum auch als ABEC 3 bezeichnet, definiert engere Fertigungstoleranzen als der Standard P0. Rundlauf, Planlauf und Maßhaltigkeit der Lagerringe sind präziser gearbeitet. Dies trägt zur Verringerung von Unwuchten bei und unterstützt ein ruhiges Laufverhalten in präzise gefertigten Baugruppen.
Offene Wälzlager besitzen weder Deck- noch Dichtscheiben, wodurch keine Reibung durch elastische Dichtlippen entsteht. Dies ermöglicht freie Schmierstoffzirkulation bei Ölbad- oder externer Fettschmierung. Voraussetzung für den Einsatz ist ein sauberes Gehäuseumfeld, damit Schmutzpartikel und Feuchtigkeit nicht ungehindert an die Wälzkörper gelangen können.
Die normale Radiallagerluft, oft als CN bezeichnet, beschreibt das definierte Spiel zwischen Innenring, Außenring und Kugeln im Auslieferungszustand. Sie trägt dazu bei, dass sich das Lager nach dem Fügen auf den Wellensitz bei betriebsbedingter Erwärmung frei drehen kann und Verspannungen vermieden werden.
Sowohl die Ringe als auch die Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Werkstoff verfügt über hohe Verschleißfestigkeit und hält dauerhaften Ermüdungsbeanspruchungen stand. Ergänzt wird die Konstruktion durch einen leichten Stahlblechkäfig, der die Kugeln auch bei Beschleunigungen auf gleichmäßigem Abstand hält.
Das Lager deckt einen Temperatureinsatzbereich von -30 bis +120 Grad Celsius ab. Da keine temperatursensiblen Kunststoffdichtungen verbaut sind, bestimmt primär der gewählte Schmierstoff die thermische Einsatzgrenze. Dadurch eignet sich die Ausführung für Standard-Industrieanwendungen ebenso wie für Einsätze in leicht gekühlter Umgebung.
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