FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Rillenkugellager 626 von FAG bietet mit den kompakten Maßen 6x19x6 mm eine offene Konstruktion für vielseitige radiale Belastungen.
Beim Rillenkugellager 626 handelt es sich um ein einreihiges Miniatur-Wälzlager nach Standard-Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Es nimmt vorwiegend radiale sowie axiale Kräfte auf. Durch die offene Bauweise ohne Dichtscheiben eignet sich die Ausführung besonders für Konstruktionen, bei denen Schmierstoff von außen zugeführt wird oder das Lager im geschlossenen Gehäuse läuft. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit stabilem Stahlblechkäfig, deckt diese Ausführung Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad ab.
Dieses Miniaturlager dient vor allem kompakten Konstruktionen mit begrenztem Einbauraum und geringen Wellendurchmessern. Konstrukteure nutzen die Maße von 6 mm Bohrung und 19 mm Außendurchmesser für platzsparende Wellenlagerungen. Da das offene Lager keine integrierten Dichtungen besitzt, läuft es mit sehr geringem Drehwiderstand. Es verlangt eine saubere Einbauumgebung oder externe Gehäusedichtungen, um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern.
Die offene Ausführung des Lagers zeichnet sich durch minimierte Reibung aus, da keine berührenden Dichtlippen den Rundlauf beeinflussen. Das Lager verfügt über normale Radiallagerluft, was für gängige Einbauverhältnisse mit moderaten Wärmeunterschieden gedacht ist. Anwender sollten beachten, dass dieses Lager vor Inbetriebnahme mit Schmierfett oder Schmieröl versorgt werden muss. Der integrierte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand und unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung im Betrieb.
Mit einem Innendurchmesser von 6 mm, einem Außendurchmesser von 19 mm sowie einer Breite von 6 mm zählt dieses Lager zur Gruppe der Miniatur-Rillenkugellager. Diese Abmessungen ermöglichen eine platzsparende Montage auf schlanken Wellen bei radialer Belastung.
Als offenes Lager verzichtet diese Variante bewusst auf Dichtscheiben, um Reibungsverluste und Wärmeentwicklung zu minimieren. Die Konstruktion ist für Anwendungen gedacht, bei denen die Lagerstelle extern im Maschinengehäuse abgedichtet ist oder durch einen vorhandenen Schmierölkreislauf versorgt wird.
Die normale Radiallagerluft definiert das vorgesehene radiale Spiel zwischen Außenring, Innenring und Wälzkörpern. Sie ist auf Standard-Einbaubedingungen und herkömmliche Passungen ausgelegt, bei denen keine extremen Temperaturunterschiede zwischen den Lagerringen auftreten.
Zwischen -30 und +120 Grad Celsius liegt der zulässige Temperaturbereich dieser Ausführung. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig sind für dieses Spektrum ausgelegt. Die tatsächliche Temperaturgrenze hängt in der Praxis jedoch maßgeblich vom verwendeten Schmierstoff ab.
Mit P0 bzw. ABEC 1 wird die Standard-Toleranzklasse für Wälzlager bezüglich Maß- und Laufgenauigkeit bezeichnet. Sie bietet ein ausgewogenes Verhältnis von Fertigungspräzision und Wirtschaftlichkeit für alltägliche Industrieanwendungen im Maschinenbau.
Da das Lager im offenen Zustand gefertigt wird, benötigt es vor Inbetriebnahme eine fachgerechte Erstbefettung oder Schmierung über ein Ölsystem. Verwenden Sie für die jeweiligen Betriebsbedingungen geeignete Schmierstoffe, um metallischen Kontakt der Bauteile zu vermeiden.
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