NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,46 € | 8,73 € |
| 50 | 0,92 € | 8,27 € |
| 100 | 1,38 € | 7,81 € |
Das einreihige Rillenkugellager 16005 von NSK bietet mit den Maßen 25x47x8 mm eine schmale Bauform für radiale Tragfähigkeit bei hohen Drehzahlen.
Das Rillenkugellager 16005 ist ein vielseitiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, das vorrangig Radialkräfte aufnimmt und auch axiale Belastungen in beiden Richtungen führen kann. NSK fertigt dieses Modell als einreihiges Lager in Normaltoleranz (P0/PN bzw. ABEC 1). Dank der geringen Breite von 8 mm gegenüber dem Außendurchmesser von 47 mm und der 25-mm-Bohrung eignet sich die Einheit für Konstruktionen mit begrenztem axialem Bauraum. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm im Laufkreis.
Anwender greifen auf diese Ausführung zurück, wenn rotierende Wellen in kompakten Gehäusen gelagert werden müssen. Durch den Verzicht auf schleifende Dichtlippen läuft die Komponente reibungsarm an, was den Einsatz bei höheren Drehzahlen begünstigt. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie in Getriebestufen. Voraussetzung für den Betrieb ist ein gekapseltes Gehäuse, das die Schmierstoffversorgung über Öl- oder Fettumlauf ermöglicht und Verunreinigungen von außen abhält.
Als offenes Lager ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben erlaubt die Konstruktion ein ungehindertes Durchströmen von Schmiermitteln. Das ist vorteilhaft für ölgeschmierte Systeme, in denen das Schmiermittel zugleich Wärme abführt. Das Bauteil deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ab. Bei der Auslegung sollten Sie die normale Radiallagerluft berücksichtigen: Sie dient dazu, dass das Lager nach dem Fügen auf die 25-mm-Welle das erforderliche Betriebsspiel behält.
Mit einer Bohrung von 25 mm, 47 mm Außendurchmesser und 8 mm Baubreite weist das Lager schmale Abmessungen auf. Der zylindrische Außenring ist glatt ausgeführt, also ohne Flansch oder Nut, wodurch sich das Lager bündig in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen lässt.
Bei einem offenen Lager sind die Laufbahnen und der Stahlblechkäfig von beiden Seiten frei zugänglich, da ab Werk weder Dicht- noch Deckscheiben montiert sind. Diese Bauart minimiert den Drehwiderstand, erfordert jedoch eine bauseitige Abdichtung im Gehäuse sowie eine externe Schmierstoffzufuhr mit Schmierfett oder Getriebeöl.
Das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Stahlblechkäfig eignet sich für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen behalten Werkstoff und Wälzkörper ihre Formstabilität. Bei der Konstruktion ist darauf zu achten, dass auch das gewählte Schmiermittel für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
Die normale Radiallagerluft bezeichnet das standardmäßige radiale Spiel zwischen den Kugeln und den Laufringen im unmontierten Zustand. Dieses Spiel kompensiert die Passungsübermaße beim Einbau auf Welle und Gehäuse. Nach der Montage verbleibt das für den reibungsarmen Rundlauf erforderliche Betriebsspiel im Lager.
Die Toleranzklasse P0 (beziehungsweise PN oder ABEC 1) definiert die Standard-Genauigkeit bezüglich Maß-, Form- und Laufgenauigkeit von Wälzlagern. Sie genügt den typischen Anforderungen des allgemeinen Maschinen- und Gerätebaus und erlaubt eine unkomplizierte Passungsauswahl für Wellen und Gehäusebohrungen.
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