NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 25,17 € | 478,30 € |
| 3 | 50,34 € | 453,13 € |
Das Rillenkugellager 6418 C3 von NSK bietet mit 90 mm Bohrung, 225 mm Außendurchmesser und vergrößerter Lagerluft hohe Betriebssicherheit bei thermischen Einflüssen.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6418 C3 vom Hersteller NSK ist für vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte ausgelegt. Ringe und Wälzkörper bestehen aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6, der eine hohe Formstabilität aufweist. Durch die Fertigung in der Toleranzklasse P0 (Normaltoleranz) entspricht die Komponente den regulären Standards im Maschinenbau. Ein Stahlblechkäfig führt die Kugeln gleichmäßig in den Laufbahnen.
Das offene Wälzlager eignet sich vor allem für Lagerungsstellen mit hohen radialen Belastungen in geschlossenen Baugruppen. Da das Lager keine integrierten Dichtungen besitzt, ist ein geschütztes Gehäusesystem mit externer Schmierstoffversorgung erforderlich, beispielsweise über Ölumlauf- oder Tauchschmierung. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius, wodurch Anwendungen unter wechselnden thermischen Bedingungen möglich sind.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine gegenüber der Normalluft leicht vergrößerte radiale Lagerluft. Diese zusätzliche Luftreserve trägt dazu bei, ein Verspannen der Wälzkörper zu vermeiden, wenn sich Welle und Innenring im laufenden Betrieb stärker erwärmen und ausdehnen als das umgebende Gehäuse. Auch bei festen Passungen auf der 90-mm-Welle bleibt so das erforderliche Betriebsspiel erhalten, was einem vorzeitigen Verschleiß entgegenwirkt.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 90 mm, einen Außendurchmesser von 225 mm sowie eine Breite von 54 mm. Dank dieser Abmessungen ist die Ausführung dafür ausgelegt, hohe Radialkräfte und moderate Axialkräfte im industriellen Umfeld aufzunehmen.
Der Zusatz C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte radiale Lagerluft. Dieser Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahn gleicht thermische Ausdehnungen bei Betriebstemperaturen bis +150 Grad Celsius oder maßliche Verengungen durch feste Passungssitze auf Welle und Gehäusebohrung aus.
Offene Wälzlager besitzen keine berührenden Dichtungen oder Deckscheiben. Dadurch entsteht keine zusätzliche Reibung an Dichtlippen. Diese Bauform wird gewählt, wenn das Lager innerhalb einer bereits geschützten Umgebung läuft und über Schmieröl oder ein zentrales System extern versorgt wird.
In dieser Ausführung führt ein Stahlblechkäfig die Wälzkörper. Er zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht sowie Beständigkeit gegenüber gängigen Industrieölen und Schmierfetten innerhalb der Betriebsgrenzen von -20 bis +150 Grad Celsius aus.
Das Lager entspricht der Normaltoleranz P0 (auch als PN oder ABEC 1 bezeichnet). Diese Normgenauigkeit erfüllt die regulären Anforderungen des Maschinenbaus an Maßhaltigkeit sowie Rundlauf ohne Sonderaufwand bei den Lagersitzen.
Sowohl der Innen- und Außenring als auch die Wälzkörper werden aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt. Das Material bietet die erforderliche Härte, Druckfestigkeit und Formbeständigkeit für hohe Belastungen in Industrieanwendungen.
NSK Deutschland GmbH
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