SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 50 | 1,29 € | 11,65 € |
| 100 | 1,94 € | 11,00 € |
Das Rillenkugellager 6207 -Z von SKF bietet mit den Maßen 35x72x17 mm eine einseitige Blechabdeckung für gezielten Schutz und Schmierstoffzugang.
Das Rillenkugellager 6207 -Z ist ein einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 35 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm und einer Breite von 17 mm. Durch die Fertigung in der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) eignet sich die Konstruktion für vielfältige Industrieanwendungen. Wälzkörper und Ringe bestehen aus gehärtetem Wälzlagerstahl. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in der tiefen Laufrille.
Das Lager nimmt primär radiale Belastungen auf rotierenden Wellen auf. Da die Rillenform auch axiale Kräfte in beiden Richtungen aufnehmen kann, eignet sich die Konstruktion für vielfältige Lagerungsaufgaben im Maschinen- und Getriebebau. Durch den zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ist das Wälzlager für wechselnde thermische Bedingungen ausgelegt, sofern keine elektrische Isolierung erforderlich ist.
Die Variante -Z verfügt über eine einseitige Deckscheibe aus Stahlblech, die eine berührungsfreie Spaltdichtung bildet. Diese schützt das Lagerinnere vor groben Partikeln, erzeugt im Vergleich zu schleifenden Dichtungen jedoch keine zusätzliche Reibung. Die offene Gegenseite erlaubt die direkte Zufuhr von Schmierstoff aus dem Gehäuseinneren, beispielsweise bei einer Ölbadschmierung. Das Lager verfügt über normale Radiallagerluft sowie einen zylindrischen Außenring ohne Flansch.
Dieses Wälzlager weist einen Innendurchmesser von 35 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm sowie eine Breite von 17 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den Einbau auf entsprechenden Wellen und in zylindrischen Gehäusebohrungen, ohne dass Flansche oder Sicherungsringnuten am Außenring vorhanden sind.
Die Kennzeichnung -Z gibt an, dass das Kugellager mit einer einseitigen Blechdeckscheibe ausgestattet ist. Diese schützt die Laufbahn vor Staub und Fremdkörpern, ohne Schleifkontakt oder Reibungswärme zu erzeugen. Die gegenüberliegende Seite bleibt offen, sodass Schmiermittel aus einem Ölbad oder Fettraum ungehindert in das Innere gelangen kann.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige Spiel zwischen Innenring, Kugeln und Außenring im unverbauten Zustand. Sie gleicht betriebsbedingte thermische Ausdehnungen aus und passt zu standardmäßigen Passungsverhältnissen. Für Anwendungen mit starker Erwärmung empfiehlt sich vorab die Prüfung, ob eine größere Lagerluftklasse erforderlich ist.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Die Werkstoffpaarung aus 100Cr6-Wälzlagerstahl und dem temperaturbeständigen Stahlblechkäfig bewahrt auch bei thermischer Belastung ihre Formstabilität. Das eingesetzte Schmiermittel sollte für diesen Temperaturbereich ausgelegt sein.
Die Toleranzklasse P0 entspricht der Normtoleranz für Standard-Wälzlager nach internationalen Vorgaben. Sie definiert zulässige Maß- und Lauffehler für Innen- und Außenring. Für den Großteil aller industriellen Einsatzzwecke im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau genügt diese Genauigkeit.
Das einreihige Lager nimmt neben primären Radialkräften auch axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Durch die tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring übertragen die Stahlkugeln moderate Axiallasten. Für vorwiegend rein axiale Hochlastanwendungen sollten alternativ Axial-Rillenkugellager geprüft werden.
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