ZEN
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Das Rillenkugellager 61903 -CE-ZrO2-PTFE von ZEN vereint Keramikwerkstoffe mit kompakten Maßen von 17x30x7 mm für anspruchsvolle Betriebsumgebungen.
Das einreihige Rillenkugellager 61903 -CE-ZrO2-PTFE von ZEN ist für radiale Belastungen konstruiert. Durch die Verwendung von Keramik für die Ringe sowie Wälzkörper aus Zirkoniumdioxid (ZrO2) bietet diese Sonderausführung veränderte physikalische Eigenschaften gegenüber herkömmlichen Stahllagern. Ein Käfig aus PTFE führt die Wälzkörper reibungsarm im offenen Lagerinneren. Die kompakte Bauform mit 17 mm Bohrung, 30 mm Außendurchmesser und 7 mm Breite erlaubt platzsparende Konstruktionen in spezialisierten Anlagen.
Konstrukteure greifen zu diesem Vollkeramiklager, wenn metallische Werkstoffe an ihre physikalischen Grenzen stoßen. Ein zentraler Vorzug liegt in der elektrischen Isolierung: Keramikkugeln leiten keinen elektrischen Strom, was das Risiko von Stromflussschäden in elektrischen Baugruppen mindert. Zudem zeigt sich das Material unempfindlich gegenüber vielen chemischen Medien und Feuchtigkeit. Mit einem nutzbaren Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ist das Bauteil für thermisch anspruchsvolle Umgebungen im allgemeinen Maschinen- und Gerätebau ausgelegt.
Die Kombination aus Zirkonia-Wälzkörpern und einem PTFE-Käfig beeinflusst das Betriebsverhalten. ZrO2 zeichnet sich durch hohe Härte und Verschleißfestigkeit aus, während PTFE über gute Gleiteigenschaften verfügt. Da es sich um ein offenes Lager ohne Dichtscheiben handelt, gelangen Medien oder Schmierstoffe ungehindert an die Laufbahn. In reinen Umgebungen lässt sich das Lager abhängig vom Konzept auch trocken betreiben. Die Ausführung entspricht der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und besitzt normale Radiallagerluft für reguläre Einbauverhältnisse.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 17 mm, einen Außendurchmesser von 30 mm und eine Breite von 7 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut.
Die elektrische Isolierung entsteht durch die Wälzkörper aus Zirkoniumdioxid (ZrO2) und die keramischen Lagerringe. Keramik leitet im Gegensatz zu Wälzlagerstahl keinen elektrischen Strom. Das schützt die Laufbahnen vor Schäden wie Riffelbildung und Funkenerosion, wie sie bei vagabundierenden Strömen in elektrischen Antrieben auftreten können.
Polytetrafluorethylen (PTFE) bietet einen niedrigen Reibungskoeffizienten und eine hohe Beständigkeit gegenüber chemischen Einflüssen. Im Rillenkugellager 61903 -CE-ZrO2-PTFE hält der Käfig die ZrO2-Kugeln auf definiertem Abstand und unterstützt einen ruhigen Lauf innerhalb des zulässigen Temperaturbereichs von -30 bis +150 Grad.
Normale Lagerluft beschreibt das standardmäßige interne Spiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im unbelasteten Montagezustand. Sie dient dazu, wärmebedingte Ausdehnungen der Bauteile sowie maßliche Einflüsse aus dem Festsitz von Welle oder Gehäuse während des regulären Betriebs auszugleichen.
Nein, es handelt sich um ein offenes Wälzlager ohne Deckscheiben oder Dichtungen. Dadurch ist der Zugang zu den Wälzkörpern frei. In Umgebungen mit Schmutzbelastung muss die Lagerstelle bei Bedarf durch externe Gehäusedichtungen vor dem Eindringen von Fremdkörpern geschützt werden.
P0 bzw. ABEC 1 ist die reguläre Toleranzklasse für Wälzlager. Sie legt die zulässigen Abweichungen für Hauptabmessungen sowie Form- und Laufgenauigkeit fest und deckt die Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau ab.
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