ZEN
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Das Rillenkugellager F688 von ZEN mit integriertem Außenringflansch und den Maßen 8x16x5 mm ermöglicht eine unkomplizierte axiale Fixierung im Gehäusesitz.
Das Rillenkugellager F688 ist ein einreihiges Miniatur-Radialrillenkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 8 mm, einem Außendurchmesser von 16 mm und einer Breite von 5 mm. Das Lager stammt von ZEN und zeichnet sich durch seinen angeformten Flansch am Außenring aus. Als offenes Wälzlager ohne Dichtscheiben eignet es sich vor allem für Konstruktionen, bei denen minimale Reibung und freier Schmierstoffzutritt im Gehäuseinneren gefordert sind.
Dieses Miniatur-Wälzlager eignet sich für kompakte Baugruppen und Konstruktionen mit rotierenden Wellen, bei denen eine axiale Anlage direkt an der Gehäusekante erfolgen soll. Durch die normale Radiallagerluft und den temperaturstabilen Stahlblechkäfig deckt das Lager thermische Bedingungen von -20 bis +150 Grad ab. Da das Lager beidseitig offen ausgeführt ist, sollte die Betriebsumgebung frei von Feststoffpartikeln sein oder durch externe Gehäusedichtungen geschützt werden.
Der angeformte Flansch dient als mechanischer Anschlag an der Gehäusekante und vereinfacht die axiale Positionierung im Lagersitz erheblich. Er stützt den Außenring gegen axiales Wandern in Durchgangsbohrungen ab, sodass auf aufwendig gestochene Sicherungsringnuten oder Gehäuseschultern verzichtet werden kann. Bei der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) bietet das Bauteil eine definierte Standardgenauigkeit für den industriellen Einsatz. Konstruktiv empfiehlt sich eine plane Anschlagfläche an der Gehäusebohrung für den Bund.
Das Rillenkugellager weist einen Innendurchmesser von 8 mm, einen zylindrischen Außendurchmesser von 16 mm sowie eine Baubreite von 5 mm auf. Der am Außenring angeformte Flansch ragt radial über die 16 mm hinaus und bildet einen mechanischen Bund zur axialen Arretierung in zylindrischen Durchgangsbohrungen.
Ein Flansch am Außenring schlägt direkt an der Stirnseite der Gehäusebohrung an. Dadurch entfallen zusätzliche Bauteile wie Sprengringe, Passringe oder eingestochene Nuten im Gehäuse. Dies spart Bauraum und erleichtert die axiale Ausrichtung bei Durchgangsbohrungen in kompakten Baugruppen.
Bei einem offenen Lager ohne Dichtscheiben laufen die Wälzkörper reibungsarm, da keine Dichtlippen am Innenring anliegen. Schmierfett oder Schmieröl kann ungehindert in das Innere gelangen. Allerdings muss das Lager in einer sauberen Gehäuseumgebung laufen oder extern abgedichtet werden, um Verunreinigungen und Schmiermittelverlust zu vermeiden.
Dank der Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und dem Stahlblechkäfig ist das Lager für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Die tatsächliche Temperaturobergrenze im Dauerbetrieb wird in der Praxis im Wesentlichen vom gewählten Schmierstoff bestimmt.
Die Kennzeichnung P0 bzw. ABEC 1 steht für die gebräuchliche Normaltoleranz bei Wälzlagern. Sie definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufabweichungen für Bohrung, Außendurchmesser sowie Rundlauf. Diese Präzisionsstufe genügt für die Mehrheit aller gängigen Antriebe im allgemeinen Maschinenbau und der Gerätetechnik.
Die normale Radiallagerluft bezeichnet das interne Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im Ausgangszustand. Sie ist so bemessen, dass nach dem Einbau auf die Welle und bei üblichen Betriebstemperaturen ein leichter, ungestörter Lauf erhalten bleibt, sofern keine extremen Passungen oder starken Temperaturdifferenzen vorliegen.
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