SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 30 | 10,59 € | 95,33 € |
Das Rillenkugellager RMS11 von SKF nimmt radiale Belastungen auf und besitzt Abmessungen von 34,925 mm Bohrung, 88,9 mm Außendurchmesser sowie 22,225 mm Breite.
Das Rillenkugellager RMS11 ist ein einreihiges Wälzlager in offener Bauform. Es nimmt vorwiegend radiale Lasten auf und führt Wellen mit moderaten axialen Kräften in beiden Richtungen. Durch die zölligen Grundabmessungen kommt diese Lagereinheit in Maschinenkonstruktionen nach angloamerikanischem Standard zum Einsatz. Der Hersteller SKF fertigt die Lagerkomponenten aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 in der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1.
Typische Einsatzbereiche umfassen rotierende Wellen in industriellen Antriebssystemen sowie Vorrichtungen des allgemeinen Maschinenbaus. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert der Betrieb ein sauberes Gehäuseumfeld sowie eine externe Abdichtung der Lagerstelle. In geschlossenen Gehäusen mit bestehender Öl- oder Fettschmierung zirkuliert das Schmiermittel ungehindert zwischen den Laufbahnen. Der geführte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand.
Bei der Montage ist zu berücksichtigen, dass das offene Lager ungefüllt bleibt und vor der Inbetriebnahme mit passendem Schmierstoff versorgt werden muss. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad. Die normale Radiallagerluft unterstützt bei üblichen Passungsverhältnissen und moderaten Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring das vorgesehene Betriebsspiel. Der Außenring besitzt weder Flansch noch Ringnut, was eine zylindrische Gehäusebohrung voraussetzt.
Das Lager verfügt über eine zöllige Maßreihe mit einer Bohrung von 34,925 mm, einem Außendurchmesser von 88,9 mm sowie einer Breite von 22,225 mm. Diese Abmessungen sind bei der Auslegung der Welle und des Gehäuses sowie beim Austausch bestehender Wälzlager zu berücksichtigen.
Offene Wälzlager besitzen keine integrierten Dichtungen oder Deckscheiben. Sie eignen sich für Einbaustellen, an denen eine externe Gehäuseabdichtung vorhanden ist oder eine Versorgung über einen externen Schmierstoffkreislauf erfolgt. Die offene Bauweise erleichtert zudem das Nachschmieren und reduziert das Reibmoment gegenüber berührenden Dichtungen.
Als Radialspiel im unverbauten Zustand gleicht die normale Lagerluft eine Passungsverengung beim Aufziehen auf die Welle sowie moderate betriebsbedingte Wärmeausdehnungen aus. Sie dient dazu, ein Klemmen der Wälzkörper bei standardmäßigen Betriebstemperaturen zu verhindern.
Für den Betrieb ist ein Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad spezifiziert. Innerhalb dieser Spanne behalten die Laufbahnen, die Wälzkörper und der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Bei der Auslegung der Lagerstelle sollte das gewählte Schmiermittel auf denselben Temperaturbereich abgestimmt werden.
Lagerringe und Wälzkörper sind aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch Formbeständigkeit und Verschleißfestigkeit aus. Ergänzt wird die Konstruktion durch einen Käfig aus profiliertem Stahlblech, der die Kugeln führt.
Mit der Toleranzklasse P0 bzw. PN (entsprechend ABEC 1) erfüllt das Lager gängige industrielle Normanforderungen an Rundlaufgenauigkeit und Maßhaltigkeit rotierender Wellen.
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