ZEN
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Das Rillenkugellager S6200 aus nichtrostendem Stahl bietet mit den Maßen 10x30x9 mm korrosionsbeständigen Lauf für feuchte oder chemisch anspruchsvolle Umgebungen.
Das Rillenkugellager S6200 von ZEN ist ein einreihiges Radialkugellager, das für radiale Lasten sowie moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen ausgelegt ist. Ringe und Wälzkörper bestehen aus nichtrostendem Stahl, wodurch das Bauteil Feuchtigkeit und korrosiven Einflüssen standhält. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf den Laufbahnen und eignet sich für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad.
Dieses Edelstahllager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo Umgebungsfeuchtigkeit oder korrosive Medien auf die Lagerstelle einwirken. Typische Einsatzfelder finden sich in Maschinen und Apparaten mit erhöhten Anforderungen an den Korrosionsschutz. Als offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben eignet sich das Lager insbesondere für Konstruktionen mit externer Gehäuseabdichtung oder für Systeme, bei denen eine Schmiermittelzufuhr von außen erfolgt.
Da diese Ausführung keine Dichtscheiben besitzt, erreichen Schmierstoffe die Laufbahnen ungehindert, während Verunreinigungen von außen ferngehalten werden müssen. Gegebenenfalls sind bei der Konstruktion externe Dichtelemente vorzusehen. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) mit normaler Radiallagerluft. Der Außenring ist zylindrisch geformt und kommt ohne Flansch oder Nut aus. Bei der Auslegung sind die werkstoffspezifischen Kennwerte des Edelstahls entsprechend der auftretenden Belastungen zu berücksichtigen.
Das Bauteil besitzt eine Bohrung von 10 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 30 mm sowie eine Baubreite von 9 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und weist weder Nut noch Flansch auf.
Ringe und Wälzkörper aus nichtrostendem Stahl verleihen dem Lager Beständigkeit gegen Feuchtigkeit sowie korrosive Einflüsse. Dadurch eignet sich die Ausführung für nasse oder chemisch anspruchsvolle Betriebsumgebungen, in denen herkömmlicher Wälzlagerstahl korrodieren würde.
Die normale Radiallagerluft bezeichnet das werksseitige Standardspiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie gleicht betriebsbedingte Ausdehnungen durch Temperatureinflüsse aus und passt zu regulären Passungsverhältnissen auf Welle und Gehäuse.
Das Lager ist für einen Temperatureinsatzbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Sowohl der Stahlblechkäfig als auch die Komponenten aus nichtrostendem Stahl sind auf diese thermischen Bedingungen abgestimmt, sofern ein geeigneter Schmierstoff zum Einsatz kommt.
Offene Wälzlager verfügen über keine integrierten Dichtungen und keine dauerhafte Fettfüllung. Je nach Einbauort wird das Lager vor der Inbetriebnahme mit einem geeigneten Schmierfett versehen oder direkt an eine externe Ölumlaufschmierung angebunden.
P0 beziehungsweise ABEC 1 definiert die reguläre Standard-Genauigkeit für Maß- und Lauffehlertoleranzen nach internationalen Normen. Diese Präzisionsklasse reicht für Standardanwendungen im allgemeinen Maschinen- und Gerätebau aus.
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