ZEN
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Das Rillenkugellager S6220 -2RS aus nichtrostendem Stahl verbindet 100 mm Bohrungsdurchmesser mit beidseitiger Schleifdichtung für korrosionsgefährdete Industrieanwendungen.
Dieses einreihige Rillenkugellager S6220 -2RS von ZEN ist für Umgebungen konzipiert, in denen Feuchtigkeit oder korrosive Einflüsse auftreten. Ringe sowie Wälzkörper bestehen aus nichtrostendem Stahl. Mit einer Bohrung von 100 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm und einer Breite von 34 mm nimmt das Wälzlager vorwiegend radiale Kräfte auf. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in den tiefen Laufrillen.
Einsatzbereiche für dieses Rillenkugellager liegen in feuchtigkeitsbelasteten Industrieumgebungen mit direktem Kontakt zu Wasser oder hoher Luftfeuchtigkeit. Durch die Ausführung in nichtrostendem Stahl widersteht die Lagereinheit korrosiven Medien, bei denen Standardstähle oxidieren würden. Die Konstruktion ist vor allem für radiale Lasten und moderate axiale Führungskräfte in korrosionsgefährdeten Wellenlagerungen ausgelegt.
Die beidseitig schleifende Dichtung (2RS) schützt das Lagerinnere vor dem Eindringen von Staub, Feuchtigkeit und Fremdpartikeln. In Kombination mit dem nichtrostenden Stahl bleibt die Struktur auch unter widrigen Umgebungsbedingungen intakt. Das Lager besitzt normale Radiallagerluft und entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Es ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad ausgelegt.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 100 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm und eine Breite von 34 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Nut. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in entsprechende Gehäusebohrungen und auf passende Wellensitze.
Das Kürzel 2RS steht für beidseitig angebrachte, schleifende Dichtlippen. Diese berühren den Innenring und dichten den Wälzkörperraum wirksam gegen Schmutz, Staub und Spritzwasser ab. Gleichzeitig halten sie den Schmierstoff im Inneren des Lagers, was den externen Wartungsaufwand im laufenden Betrieb verringert.
Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper sind aus nichtrostendem Stahl gefertigt. Dieses Material bietet Schutz vor Korrosion durch Luftfeuchtigkeit, Wasser oder chemische Einflüsse. Dadurch eignet sich das Lager für Einsatzbereiche, in denen herkömmlicher Wälzlagerstahl vorzeitig oxidieren und verschleißen würde.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad. Innerhalb dieser Temperaturspanne bleiben der Stahlblechkäfig sowie das Material der schleifenden Dichtungen formstabil und funktionsfähig. Für Anwendungen außerhalb dieses Fensters sind gesonderte thermische Ausführungen erforderlich.
Normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie trägt dazu bei, dass sich das Lager nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Einpassen ins Gehäuse bei normalen Betriebstemperaturen frei dreht, ohne zu klemmen.
Die Einstufung nach Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen nach internationaler Norm. Es handelt sich um die Standardgenauigkeit für industrielle Wälzlager, die für die meisten Anwendungen im allgemeinen Maschinenbau vollkommen ausreicht.
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