TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 19,39 € | 368,20 € |
| 5 | 38,76 € | 348,83 € |
Das Rillenkugellager 6032 M von TIMKEN bietet mit 160x240x38 mm eine einreihige Lagerung aus 100Cr6 für kombinierte Radial- und Axiallasten.
Beim Rillenkugellager 6032 M handelt es sich um ein offenes, einreihiges Radialkugellager für große Wellendurchmesser. Sowohl Innen- und Außenring als auch die Kugeln bestehen aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6). Die tiefen Laufrillen ohne Einfüllnut führen die Wälzkörper und nehmen Radialkräfte sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Die Konstruktion ist für industrielle Anwendungen mit kontinuierlicher Drehbewegung ausgelegt.
Große Wellenlagerungen verlangen nach stabilen Bauelementen zur Abstützung hoher Radialkräfte. Das Rillenkugellager 6032 M findet dort Verwendung, wo schwere Wellen in Industriegetrieben und Maschinen gelagert werden. Da das Lager auch Axialkräfte in beiden Richtungen aufnimmt, führt es Bauteile in Quer- und Längsrichtung. Die offene Ausführung erlaubt den direkten Anschluss an vorhandene Ölumlaufsysteme oder Schmierstoffkreisläufe im Maschinenbau.
Konstrukteure stimmen das Lagerspiel und die Einbaupassungen exakt auf die Betriebstemperaturen der Welle ab. Der zylindrische Außenring ohne Nut oder Flansch erfordert einen passgenauen Sitz in der Gehäusebohrung. Vor der Inbetriebnahme versehen Monteure die offenen Laufbahnen mit einem Schmierstoff, der auf die Betriebsdrehzahl abgestimmt ist. Externe Dichtungen am Maschinengehäuse schützen das Bauteil vor Verunreinigungen und halten das Schmiermittel im Lagerinnenraum.
Die Hauptabmessungen betragen 160 mm für den Innendurchmesser (Bohrung), 240 mm für den Außendurchmesser und 38 mm für die Gesamtbreite. Diese standardisierten Werte ermöglichen den direkten Einbau in normierte Gehäusebohrungen sowie auf passenden Wellensitzen im Maschinenbau.
Einreihige Rillenkugellager dieser Bauform nehmen primär radiale Kräfte senkrecht zur Wellenachse auf. Aufgrund der tief eingeschliffenen Laufrillen übertragen sie gleichzeitig axiale Kräfte in beiden Längsrichtungen. Dadurch dient das Lager häufig als Festlager zur eindeutigen Führung rotierender Wellen.
Sowohl der Innen- und Außenring als auch die Wälzkörper werden aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt. Dieses Material zeichnet sich durch seine Formstabilität unter Belastung sowie eine hohe Verschleißfestigkeit der Laufflächen aus, was einem gleichmäßigen Abrollverhalten im Dauerbetrieb zugutekommt.
Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Sprengringnut. Die Führung im Gehäuse erfolgt ausschließlich über die Außenfläche. Dadurch lässt sich das Lager axial in die Gehäusebohrung einschieben und über Gehäusedeckel oder Distanzringe fixieren.
Offene Wälzlager besitzen ab Werk keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Sie werden direkt über die Gehäusekonstruktion mit Schmierfett oder Schmieröl versorgt. Die Auswahl des passenden Schmierstoffs richtet sich nach den auftretenden Drehzahlen, der Betriebstemperatur und den Wechselintervallen der jeweiligen Maschine.
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