NACHI
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Das Rillenkugellager 16020 von NACHI ist ein schmal bauendes, offenes Wälzlager mit den Hauptabmessungen 100x150x16 mm für radiale Belastungen.
Das Rillenkugellager 16020 von NACHI ist ein einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Durch den schmalen Querschnitt spart dieses Modell radialen sowie axialen Bauraum bei einem Wellendurchmesser von 100 mm. Die Konstruktion ohne Dichtscheiben erlaubt eine direkte Versorgung durch den bauseitigen Schmierstoffkreislauf. Die Ausführung nimmt vorrangig radiale Kräfte auf und führt gleichzeitig moderate Axialkräfte in beiden Richtungen.
Typische Einsatzbereiche für dieses Wälzlager finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Getrieben sowie in Antriebssträngen mit engen Gehäuseverhältnissen. Da der Außenring ohne Flansch oder Nut ausgeführt ist, lässt sich das Lager bündig in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen. Durch die Fertigung in der Toleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1) eignet sich die Einheit für standardisierte Wellenlagerungen. Bei offenen Ausführungen schützt eine bauseitige Gehäuseabdichtung die Lagerstelle vor dem Eindringen von Verunreinigungen.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf der Laufbahn und hält den Reibungswiderstand gering. Weil keine schleifenden Dichtlippen vorhanden sind, arbeitet das Lager thermisch stabil in einem Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad. Mit der normalen Radiallagerluft deckt diese Variante übliche Betriebstemperaturen und standardmäßige Passungspaarungen ab. Vor der Inbetriebnahme ist auf eine ausreichende Schmierung mit Öl oder Wälzlagerfett zu achten.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 100 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm und eine schmale Breite von 16 mm auf. Mit diesen Maßen beansprucht das Lager besonders wenig radialen und axialen Bauraum. Prüfen Sie vor dem Einbau, ob die Passflächen Ihrer Welle und des Gehäuses auf diese Nenngrößen abgestimmt sind.
Die offene Konstruktion besitzt weder Deck- noch Dichtscheiben, wodurch Schmieröle ungehindert an die Laufbahnen und Wälzkörper gelangen. Das reduziert das innere Reibungsmoment auf ein Minimum. Offene Lager setzen voraus, dass die Gehäusekonstruktion die Lagerstelle über externe Dichtungen vor Staub, Spänen und Feuchtigkeit schützt.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad spezifiziert. Sowohl die Ringe als auch die Kugeln aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der temperaturbeständige Stahlblechkäfig behalten in dieser Spanne ihre Formstabilität. Wählen Sie den verwendeten Schmierstoff passend zu den tatsächlichen Betriebstemperaturen Ihrer Anlage.
Normale Lagerluft definiert den standardmäßigen inneren Spielraum zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieser Spielraum gleicht die fertigungsbedingten Passungsübermaße sowie die betriebliche Erwärmung von Welle und Gehäuse aus, damit das Lager im laufenden Betrieb weder klemmt noch zu großes Radialspiel aufweist.
Sowohl die Ringe als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieses Material zeichnet sich durch hohe Festigkeit, Verschleißfestigkeit und Formtreue unter Last aus. Der Käfig ist aus gepresstem Stahlblech gefertigt, was das Gesamtgewicht verringert und den Schmierstofftransport im Lager unterstützt.
Das Lager wird in der Toleranzklasse P0 bzw. PN gefertigt, was dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese Klasse legt die zulässigen Maß-, Form- und Laufabweichungen für industrielle Standardanwendungen fest. Für die allermeisten Einsatzzwecke im Maschinen- und Anlagenbau bietet diese Genauigkeitsstufe eine praxisgerechte Rundlaufgenauigkeit.
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