NACHI
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Das Rillenkugellager 62/32 von NACHI ist ein offenes, einreihiges Wälzlager mit den Maßen 32x65x17 mm für radiale und axiale Belastungen.
Das Rillenkugellager 62/32 dient der präzisen Führung rotierender Maschinenelemente. Als einreihiges Wälzlager aus klassischem 100Cr6-Wälzlagerstahl nimmt diese Konstruktion vorrangig Radialkräfte auf und führt Wellen axial in beiden Richtungen. Durch die unverdeckten Wälzkörper eignet sich das Lager für Baugruppen mit externem Schmierkreislauf. Für Instandhalter und Konstrukteure bietet diese Ausführung eine genormte Lösung für den Einbau in Maschinenbaugruppen.
Dieses Wälzlager kommt in Getriebekonstruktionen und allgemeinen Wellenlagerungen zum Einsatz, bei denen radiale Kräfte übertragen werden. Konstrukteure nutzen die offene Bauform bevorzugt in geschlossenen Gehäusesystemen, in denen Ölnebel oder Ölbäder die Schmierung der Wälzkörper kontinuierlich übernehmen. Da keine schleifenden Dichtlippen Reibungswärme erzeugen, erlaubt die Konstruktion hohe Drehzahlen bei ruhigem Lauf. Das zylindrische Lager ohne Nut oder Flansch am Außenring lässt sich formschlüssig in entsprechende Gehäusebohrungen einpassen.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Kugeln gleichmäßig auf der Laufbahn und hält mechanischen Beanspruchungen im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad stand. Da dieses offene Lager ohne integrierte Dichtscheiben konstruiert ist, gelangt der Schmierstoff ungehindert an die Funktionsflächen. Das Betriebsverhalten profitiert zudem von der normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 (ABEC 1), die eine unkomplizierte Montage auf der 32-mm-Welle ermöglichen, ohne dass ein vergrößertes Lagerspiel erforderlich wäre.
Die Hauptabmessungen betragen 32 mm Innendurchmesser (Bohrung), 65 mm Außendurchmesser und eine Breite von 17 mm. Diese Maße bestimmen den zylindrischen Lagersitz auf der Welle sowie im Lagergehäuse. Durch die standardisierte Geometrie eignet sich das Lager als direkter Ersatz für identisch dimensionierte Wälzlager in bestehenden Maschinenkonstruktionen.
Eine offene Ausführung verzichtet auf schleifende Dichtelemente und verringert dadurch den internen Reibungswiderstand. Diese Bauform ist für Konstruktionen gedacht, bei denen das Gehäuse selbst abgedichtet ist oder eine Versorgung über Öl- oder Fettumlaufschmierung erfolgt. Ohne Dichtscheiben kann das Schmiermittel frei zu den Kugeln und Laufbahnen fließen.
Normale Radiallagerluft kennzeichnet den werksseitigen Bewegungsspielraum zwischen Wälzkörpern und Ringen im unmontierten Zustand. Dieser Standardbereich genügt für übliche Betriebstemperaturen und herkömmliche Passungen. Er stellt sicher, dass sich das Lager nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Einsetzen in das Gehäuse nicht verspannt, sondern ruhig und gleichmäßig abrollt.
Das Lager ist für Umgebungstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Die Kombination aus gehärtetem Wälzlagerstahl 100Cr6 und einem formstabilen Stahlblechkäfig trägt zur Formstabilität der Bauteile auch bei thermischer Belastung bei. Bei der Auslegung sollte darauf geachtet werden, dass auch der verwendete Schmierstoff den anfallenden Betriebstemperaturen standhält.
Ein Stahlblechkäfig trennt die Wälzkörper präzise voneinander und verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander während der Rotation. Dies reduziert Reibungsverluste und Geräuschentwicklung. Das Material zeichnet sich durch geringe Masse bei hoher Festigkeit aus und widersteht im Schmierstoffkreis üblichen Ölen und Fetten ohne Materialermüdung.
Toleranzklasse P0, vergleichbar mit ABEC 1, definiert die reguläre Maß-, Form- und Laufgenauigkeit nach gängigen Wälzlagernormen. Sie genügt für den Großteil aller industriellen Antriebs- und Maschinenanwendungen. Einbaumaße und Rundlauf erfüllen verlässliche Genauigkeitsanforderungen, sodass Standardtoleranzen bei Welle und Gehäusebohrung problemlos ausreichen.
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